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Durchbruch

MIMI – Game Changer in der Implantologie

Mit dem zweiteiligen Champions (R)Evolution-Implantatsystem gelang der Champions-Implants GmbH Group (mit inzwischen 23 internationalen Patenten) 2011 ein Durchbruch in der zahnärztlichen Implantologie. Das System, das 2013 mit dem Sensus Awards als „Beste Innovation in der Medizin“ honoriert wurde, vereinfacht mit optimiertem Workflow (MIMI-Verfahren) den implantologischen Praxisalltag und bietet eine schonende, effiziente und kostengünstige wissenschaftlich anerkannte Alternative zu klassischen Implantationsmethoden.

Produkt Champions-Implants GmbH
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Die Methode

MIMI beschreibt die minimalinvasive Methodik der Implantation mithilfe der lappenlosen CNIP-Navigation (Cortical Navigated Implantation Procedure) und der Möglichkeit der ossären Metamorphose (OMM) im weichen Knochen. Die Implantatprothetik erfolgt ohne aktive Wiedereröffnung des Zahnfleisches und ohne jegliche Manipulation des Implantatkörper-Inneren, das während der Einheilzeit des zweiteiligen Systems steril bleibt (Abb. 1). Das Verfahren schont sowohl in der Chirurgie als auch in der Prothetik die den Knochen ernährende Knochenhaut und die biologische Breite. MIMI kann nicht nur bei allen Spät- und Sofortimplantaten eingesetzt werden, sondern auch als MIMI-II bei schmalen Kiefern und als MIMI-VI beim Sinuslift.

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Die Position- und Tiefenstopp-Guides (PSG) sind bei CNIP im MIMI-Verfahren sterilisierbare und wiederverwendbare Tiefenstopps aus PEEK und geben den Behandelnden bei den Bohrungen korrekte Abstände zu anatomischen Nachbarstrukturen und parallelen Achsenausrichtungen wieder. Es gibt für den gelben, weißen und blauen Champions-Bohrer drei unterschiedliche Position-Guides (5, 7 und 9 mm), die bereits in etwa den Durchmesser der späteren Krone darstellen. Die weiteren Bohrer werden im „harten Knochen“ (D1 und D2) mit den Position Guides auf 4 mm geliefert, um die sogenannte „krestale Entlastung“ leicht und sicher durchführen zu können (Abb. 2).

Als Navigation beim MIMI-Verfahren bedient man sich der Champions-Guides (Abb. 3), Position- und Stopp-Guides (Abb. 3) sowie der CNIP, bei der niedertourig mit etwa 30–70 U/min in der Spongiosa gebohrt und kondensiert wird. Bei dieser Tourzahl ist der Bohrer nicht in der Lage, den lateralen Kortikalisknochen zu perforieren. Selbst bei wenig Knochenangebot bzw. schmalem Kiefer kann in kürzester Zeit die MIMI-II-Technik durchgeführt werden. Dabei werden die drei Schichten – bukkale Knochenlamelle, intaktes Periost und befestigte Gingiva – um bis zu 5 mm problemlos und ohne Fraktur oder lateral-angelagerte Augmentationen nach bukkal mobilisiert. Durch das atraumatische Vorgehen wird das Aufklappen mit Lappenbildung vermieden, Periost und Mukosa werden nicht abgelöst und der „biologisch aktive Container“ bleibt erhalten (Abb. 4).

Abb. 1: Die (R)Evolution Systeme verfügen über einen bakteriendichten Innenkonus von 9,5°. Beim zweiteiligen (R)Evolution System ist der inzwischen goldanodisierte, sogenannte Shuttle-Insertions-, Stopp-(scanbares-)Abformungs-Tool, chirurgische Verschlussschraube und Gingivaformer in einem.Champions-Implants GmbH
Abb. 1: Die (R)Evolution Systeme verfügen über einen bakteriendichten Innenkonus von 9,5°. Beim zweiteiligen (R)Evolution System ist der inzwischen goldanodisierte, sogenannte Shuttle-Insertions-, Stopp-(scanbares-)Abformungs-Tool, chirurgische Verschlussschraube und Gingivaformer in einem.
Abb. 3: Die PSG sind sterilisierbare und wiederverwendbare Position- und Stopp-Guides. Durch die jeweils drei Durchmesser bei den drei Hauptbohrer-Größen sind Implantat-Parallelitäten, korrekte Implantatabstände und spätere Kronendurchmesser und -positionen schon während der Kavitäten-Aufbereitung leicht ermittelbar. Champions-Implants GmbH
Abb. 2: Die PSG sind sterilisierbare und wiederverwendbare Position- und Stopp-Guides. Durch die jeweils drei Durchmesser bei den drei Hauptbohrer-Größen sind Implantat-Parallelitäten, korrekte Implantatabstände und spätere Kronendurchmesser und -positionen schon während der Kavitäten-Aufbereitung leicht ermittelbar.
Abb. 4: Champions-Guides sind wieder aufbereitbare und sterilisierbare, biegbare und als Navigationshilfe empfehlenswerte Schablonen, um gerade bei „großen Fällen“ Implantatpositionen prä- (am Gipsmodell) oder intraoperativ ermitteln zu könnenChampions-Implants GmbH
Abb. 3: Champions-Guides sind wieder aufbereitbare und sterilisierbare, biegbare und als Navigationshilfe empfehlenswerte Schablonen, um gerade bei „großen Fällen“ Implantatpositionen prä- (am Gipsmodell) oder intraoperativ ermitteln zu können
Abb. 5: Anwendung der MIMI-II-Technik bei schmalen Kieferkämmen. Champions-Implants GmbH
Abb. 4: Anwendung der MIMI-II-Technik bei schmalen Kieferkämmen.

Champions (R)Evolution: Material und Implantatdesign

Alle Champions-Implantate sind „Made in Germany“, bestehen aus Titan Grad 4 KV mit 99% Reintitan und verfügen über ein CleanImplant Foundation Zertifikat. Sie sind vollständig digital aufgestellt und bieten ihre Implantatbibliotheken direkt für die wichtigsten CAD/CAM-Systeme wie exocad, Cerec und 3Shape an. Für einteilige Vierkantimplantate gibt es spezielle zementierbare Titan- oder Zirkon „Prep Caps“, die man zum Ausgleich größerer Achsendivergenzen oder bei Sofortimplantaten einsetzen kann. Es handelt sich dabei um „Hilfskronen“ oder „Abutments“, die nach sicherer Zementierung parallel präpariert werden können. Dank der Champions WS Condenser, die primär im „weichen Knochen“ (D3 und D4) zur Verdichtung eingesetzt werden, ist auch in diesem eine Implantatinsertion in nur wenigen Minuten und mit kurzen „Einheilzeiten“ möglich (Abb. 5). Im MIMI-Verfahren werden weder DVT noch laborgefertigte Guide-Schablonen benötigt. Insgesamt zeichnet sich das Verfahren durch seine enorme Schnelligkeit aus. Innerhalb einer Stunde und in nur zwei Patientensitzungen kann ein Einzelimplantat gesetzt werden (Abb. 7) Eine wissenschaftliche Zehnjahres-Langzeitstudie* im Auftrag des Unternehmens, in der 13.834 Implantate bei 4.192 Patienten (inklusive Rauchern und anderweitigen Risikopatienten) untersucht wurden, ergab einen 96,5-prozentigen Erfolg ohne Periimplantitis nach Albrekkson-Kriterien.

Abb. 5: Sofortimplantationen (MIMI-0), wie hier zu sehen, sind mit dem Champions System sowohl in der Chirurgie als auch in der Prothetik problemlos und ästhetisch optimal möglich.Champions-Implants GmbH
Abb. 5: Sofortimplantationen (MIMI-0), wie hier zu sehen, sind mit dem Champions System sowohl in der Chirurgie als auch in der Prothetik problemlos und ästhetisch optimal möglich.

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