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Die Methode
MIMI beschreibt die minimalinvasive Methodik der Implantation mithilfe der lappenlosen CNIP-Navigation (Cortical Navigated Implantation Procedure) und der Möglichkeit der ossären Metamorphose (OMM) im weichen Knochen. Die Implantatprothetik erfolgt ohne aktive Wiedereröffnung des Zahnfleisches und ohne jegliche Manipulation des Implantatkörper-Inneren, das während der Einheilzeit des zweiteiligen Systems steril bleibt (Abb. 1). Das Verfahren schont sowohl in der Chirurgie als auch in der Prothetik die den Knochen ernährende Knochenhaut und die biologische Breite. MIMI kann nicht nur bei allen Spät- und Sofortimplantaten eingesetzt werden, sondern auch als MIMI-II bei schmalen Kiefern und als MIMI-VI beim Sinuslift.
Die Position- und Tiefenstopp-Guides (PSG) sind bei CNIP im MIMI-Verfahren sterilisierbare und wiederverwendbare Tiefenstopps aus PEEK und geben den Behandelnden bei den Bohrungen korrekte Abstände zu anatomischen Nachbarstrukturen und parallelen Achsenausrichtungen wieder. Es gibt für den gelben, weißen und blauen Champions-Bohrer drei unterschiedliche Position-Guides (5, 7 und 9 mm), die bereits in etwa den Durchmesser der späteren Krone darstellen. Die weiteren Bohrer werden im „harten Knochen“ (D1 und D2) mit den Position Guides auf 4 mm geliefert, um die sogenannte „krestale Entlastung“ leicht und sicher durchführen zu können (Abb. 2).
Als Navigation beim MIMI-Verfahren bedient man sich der Champions-Guides (Abb. 3), Position- und Stopp-Guides (Abb. 3) sowie der CNIP, bei der niedertourig mit etwa 30–70 U/min in der Spongiosa gebohrt und kondensiert wird. Bei dieser Tourzahl ist der Bohrer nicht in der Lage, den lateralen Kortikalisknochen zu perforieren. Selbst bei wenig Knochenangebot bzw. schmalem Kiefer kann in kürzester Zeit die MIMI-II-Technik durchgeführt werden. Dabei werden die drei Schichten – bukkale Knochenlamelle, intaktes Periost und befestigte Gingiva – um bis zu 5 mm problemlos und ohne Fraktur oder lateral-angelagerte Augmentationen nach bukkal mobilisiert. Durch das atraumatische Vorgehen wird das Aufklappen mit Lappenbildung vermieden, Periost und Mukosa werden nicht abgelöst und der „biologisch aktive Container“ bleibt erhalten (Abb. 4).
Champions (R)Evolution: Material und Implantatdesign
Alle Champions-Implantate sind „Made in Germany“, bestehen aus Titan Grad 4 KV mit 99% Reintitan und verfügen über ein CleanImplant Foundation Zertifikat. Sie sind vollständig digital aufgestellt und bieten ihre Implantatbibliotheken direkt für die wichtigsten CAD/CAM-Systeme wie exocad, Cerec und 3Shape an. Für einteilige Vierkantimplantate gibt es spezielle zementierbare Titan- oder Zirkon „Prep Caps“, die man zum Ausgleich größerer Achsendivergenzen oder bei Sofortimplantaten einsetzen kann. Es handelt sich dabei um „Hilfskronen“ oder „Abutments“, die nach sicherer Zementierung parallel präpariert werden können. Dank der Champions WS Condenser, die primär im „weichen Knochen“ (D3 und D4) zur Verdichtung eingesetzt werden, ist auch in diesem eine Implantatinsertion in nur wenigen Minuten und mit kurzen „Einheilzeiten“ möglich (Abb. 5). Im MIMI-Verfahren werden weder DVT noch laborgefertigte Guide-Schablonen benötigt. Insgesamt zeichnet sich das Verfahren durch seine enorme Schnelligkeit aus. Innerhalb einer Stunde und in nur zwei Patientensitzungen kann ein Einzelimplantat gesetzt werden (Abb. 7) Eine wissenschaftliche Zehnjahres-Langzeitstudie* im Auftrag des Unternehmens, in der 13.834 Implantate bei 4.192 Patienten (inklusive Rauchern und anderweitigen Risikopatienten) untersucht wurden, ergab einen 96,5-prozentigen Erfolg ohne Periimplantitis nach Albrekkson-Kriterien.
Champions-Implants GmbH
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