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Die Jahrestagung in Heidelberg zeigte, wie treffend ihr Motto die aktuelle Situation der Parodontologie beschreibt. Bewährte Grundprinzipien wie konsequente Biofilmkontrolle, Prävention, strukturierte Nachsorge und sorgfältige Indikationsstellung behalten ihre Bedeutung. Gleichzeitig verändern digitale Workflows, moderne Bildgebung, Mikrobiomanalysen und Künstliche Intelligenz zunehmend Diagnostik, Forschung und Therapieplanung.
Dabei wurde Fortschritt nicht als Selbstzweck verstanden. Vielmehr zog sich die Frage nach dem tatsächlichen klinischen Nutzen neuer Verfahren wie ein roter Faden durch das Programm. Ebenso deutlich wurde, dass eine erfolgreiche Parodontitistherapie immer häufiger über die Grenzen einer einzelnen Disziplin hinausgeht. Der Austausch zwischen Parodontologie, Implantologie, Kieferorthopädie, Logopädie, Allgemeinmedizin und dem gesamten Praxisteam wird damit zu einem wesentlichen Bestandteil einer modernen, patientenorientierten Versorgung.
Neben dem wissenschaftlichen Programm bot das Heidelberg Congress Center reichlich Raum für persönliche Begegnungen, Diskussionen und Networking. Damit erfüllte die Jahrestagung auch ein zentrales Anliegen der Tagungsleitung:
„Fortschritt nicht nur zu präsentieren, sondern gemeinsam zu diskutieren und in die tägliche Praxis zu übertragen, denn Stillstand ist keine Option!“
Nach der Tagung ist vor der Tagung!
Auch 2027 lädt die DG PARO wieder zur Fortbildung ein. Die DG PARO bietet 2027 wieder die Chance zur Fortbildung.
Am 26. und 27.2.2027 findet die DG PARO-Frühjahrstagung in Erfurt mit dem Titel „Mund- und Allgemeingesundheit und der Weg dorthin“ statt.
„Safe the date“ für die Jahrestagung 2027 der DG PARO vom 16. bis 18. September in Mainz.
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