Anzeige
Bild von Dr. Joachim Bühler und ein Zitat von ihm.

Medizinprodukte: EU-Kommission gibt Vorsorgeprinzip auf

Die Benannten Stellen haben in einem offenen Brief an die Mitglieder des EU-Parlaments und des Europäischen Rats davor gewarnt, das Sicherheitsniveau von Medizinprodukten in der EU zulasten der Patientinnen und Patienten massiv zu senken. Das wäre der Fall, wenn die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Änderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) unverändert verabschiedet werden. So sollen unangekündigte Produktionskontrollen weitgehend abgeschafft und die Anforderungen für Hochrisikoprodukte abgesenkt werden. „Mit den geplanten Änderungen der Medizinprodukte-Verordnung gibt die EU-Kommission das Vorsorgeprinzip weitgehend auf“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „In Zukunft werden Sicherheitsmängel bei Medizinprodukten in vielen Fällen erst dann erkannt, wenn es einen Verdacht gibt oder Menschen bereits zu Schaden gekommen sind.“ Das könne bei Infektionen und Verletzungen der Fall sein, die als Folge unsicherer Medizinprodukte auftreten, oder wenn Material- oder Produktionsfehler bekannt werden. Aus Sicht des TÜV-Verbands hat die im Jahr 2017 verabschiedete Medizinprodukteverordnung das Ziel erreicht, Risiken frühzeitig zu erkennen und Patienten besser zu schützen. Gleichzeitig besteht Reformbedarf. Bühler: „Die MDR muss schlanker, klarer und unbürokratischer werden, ohne das Sicherheitsniveau für die Patientinnen und Patienten abzusenken.“

Key Visual

SOPIRA-Kampagne gewinnt Award

Die Kampagne „Lokalanästhesie ist die Visitenkarte der Praxis“ hatte definitiv das Potenzial für einen Dental Marketing Award. Aus einer breit angelegten Service-Offensive heraus entstand ein aufmerksamkeitsstarker Kampagnenauftritt mit einem klaren Ziel: Praxen dabei zu unterstützen, ihre Patienten zu begeisterten Fans zu machen.

Unterkörber eines Mannes, der ein digitales Schild hält.

BZÄK fordert hohe Standards bei der Anerkennung von Abschlüssen aus Drittstaaten, um den Patientenschutz zu gewährleisten

Der 21. Europatag der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) am 08. Juli diskutierte die geplante Reform der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie. Unter dem Titel „Anerkennung ohne Grenzen? Fachkräftesicherung zwischen Binnenmarkt und Patientenschutz“ wurde mit einem hochkarätigen Podium die zentrale Frage diskutiert: Lässt sich die Anerkennung von Abschlüssen von Zahnärztinnen und Zahnärzte aus Drittstaaten mit den hohen Anforderungen an den Patientenschutz in Einklang bringen?

Illustration zwei Frauen halten einen Preis.

Das sind die Gewinner beim Dental Marketing Award 2026

Am 7. Juli 2026 versammelte sich die Dental-Branche in exklusivem Rahmen unter der Elbkuppel des Hotel Hafen Hamburg, um die wirkungsvollsten Kampagnen und EducationAngebote des Jahres 2025 zu feiern. Mehr als 80 Gäste aus Unternehmen, Agenturen sowie Medien und Marktforschung nahmen an der Verleihung des Dental Marketing Award 2026 teil. Der Award wurde in diesem

Inflammation concept, inflammated human tissues 3d rendering.

Systemische Erkrankungen und ihre Bedeutung für den parodontalen Umbau während der kieferorthopädischen Therapie

Chronische Entzündungsprozesse stellen ein zentrales Merkmal zahlreicher systemischer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischer Niereninsuffizienz und Leberzirrhose dar und manifestieren sich häufig auch in der Mundhöhle. Parodontalerkrankungen, insbesondere die Parodontitis, stellen dabei nicht nur lokale Erkrankungen dar, sondern spiegeln systemische Entzündungszustände wider und stehen in einer engen, wechselseitigen Beziehung zu den genannten Krankheitsbildern. Umgekehrt weisen aktuelle Studien darauf hin, dass sich gesunde parodontale Verhältnisse nicht nur positiv auf die orale Gesundheit auswirken, sondern auch systemische Entzündungsparameter signifikant reduzieren können. Angesichts der bidirektionalen Interaktion zwischen parodontaler und systemischer Gesundheit sollte die frühzeitige Diagnostik und Therapie parodontaler Veränderungen als fester Bestandteil einer präventiv ausgerichteten kieferorthopädischen Versorgung etabliert werden.

Anzeige
Anzeige

Zahnmedizin

Medizinprodukte: EU-Kommission gibt Vorsorgeprinzip auf

Die Benannten Stellen haben in einem offenen Brief an die Mitglieder des EU-Parlaments und des Europäischen Rats davor gewarnt, das Sicherheitsniveau von Medizinprodukten in der EU zulasten der Patientinnen und Patienten massiv zu senken. Das wäre der Fall, wenn die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Änderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) unverändert verabschiedet werden. So sollen unangekündigte Produktionskontrollen weitgehend abgeschafft und die Anforderungen für Hochrisikoprodukte abgesenkt werden. „Mit den geplanten Änderungen der Medizinprodukte-Verordnung gibt die EU-Kommission das Vorsorgeprinzip weitgehend auf“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „In Zukunft werden Sicherheitsmängel bei Medizinprodukten in vielen Fällen erst dann erkannt, wenn es einen Verdacht gibt oder Menschen bereits zu Schaden gekommen sind.“ Das könne bei Infektionen und Verletzungen der Fall sein, die als Folge unsicherer Medizinprodukte auftreten, oder wenn Material- oder Produktionsfehler bekannt werden. Aus Sicht des TÜV-Verbands hat die im Jahr 2017 verabschiedete Medizinprodukteverordnung das Ziel erreicht, Risiken frühzeitig zu erkennen und Patienten besser zu schützen. Gleichzeitig besteht Reformbedarf. Bühler: „Die MDR muss schlanker, klarer und unbürokratischer werden, ohne das Sicherheitsniveau für die Patientinnen und Patienten abzusenken.“

SOPIRA-Kampagne gewinnt Award

Die Kampagne „Lokalanästhesie ist die Visitenkarte der Praxis“ hatte definitiv das Potenzial für einen Dental Marketing Award. Aus einer breit angelegten Service-Offensive heraus entstand ein aufmerksamkeitsstarker Kampagnenauftritt mit einem klaren Ziel: Praxen dabei zu unterstützen, ihre Patienten zu begeisterten Fans zu machen.

BZÄK fordert hohe Standards bei der Anerkennung von Abschlüssen aus Drittstaaten, um den Patientenschutz zu gewährleisten

Der 21. Europatag der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) am 08. Juli diskutierte die geplante Reform der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie. Unter dem Titel „Anerkennung ohne Grenzen? Fachkräftesicherung zwischen Binnenmarkt und Patientenschutz“ wurde mit einem hochkarätigen Podium die zentrale Frage diskutiert: Lässt sich die Anerkennung von Abschlüssen von Zahnärztinnen und Zahnärzte aus Drittstaaten mit den hohen Anforderungen an den Patientenschutz in Einklang bringen?

Anzeige
Anzeige

Zahntechnik

Bundesregierung kündigt Bürokratieabbau an: Jetzt müssen den Worten Taten folgen

Die vom Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD beschlossenen Reformvorschläge enthalten zahlreiche Maßnahmen zum Abbau bürokratischer Belastungen für Unternehmen. Aus Sicht des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) können insbesondere die angekündigte Reduzierung von Berichts- und Dokumentationspflichten sowie schnellere Verwaltungsverfahren dazu beitragen, die überwiegend mittelständisch geprägten Dentallabore spürbar zu entlasten. Entscheidend wird jedoch sein, dass den politischen Ankündigungen nun konkrete gesetzliche Verbesserungen folgen.

Digitaler Schulterschluss

Schulter an Schulter den Wandel zu meistern – das war das Motto der 54. Jahrestagung der ADT in Nürtingen und das galt nicht nur für die Zahntechniker und Zahnmediziner, sondern auch für den im letzten Jahr neu gewählten Vorstand. Unter der erstmaligen Leitung des neuen Präsidenten Professor Dr. Jan-Frederik Güth hat das Vorstandsteam Wandel angestoßen, um besonders den Fokus auf die Gewinnung auch jüngerer Referenten zu legen.

Gesundheitshandwerke setzen erfolgreiche Kooperation fort

Die Arbeitsgemeinschaft der Gesundheitshandwerke führt ihre erfolgreiche Zusammenarbeit konsequent fort: Im Rahmen der diesjährigen Klausurtagung unterzeichneten die fünf beteiligten Verbände eine neue fünfjährige Kooperationsvereinbarung für den Zeit-raum 2027 bis 2031 und setzen damit ein starkes Signal für Geschlossenheit und Verlässlichkeit.

Hochwertiger Zahnersatz durch moderne Prozesse

Digitale Technologien prägen zunehmend die Abläufe moderner Zahnarztpraxen. Sie ermöglichen effizientere Prozesse und schaffen die Grundlage für gleichbleibend hohe Qualitätsstandards und höchste Präzision bei Zahnersatzlösungen. Von der Datenerfassung über die Konstruktion bis hin zur Fertigung werden Kronen, Brücken, Schienen und Teleskopversorgungen mit Dr. B.-Digitec als zuverlässigem Partner künftig vollständig digital kommuniziert, mittels CAD/CAM und 3D-Druck nach internationalen Standards gefertigt und schnell sowie kosteneffizient an die Patient/-innen geliefert. Zahntechnik wird so zu einem digitalen Ökosystem, das präzise, reproduzierbare und skalierbare Lösungen effizient und modern umsetzt. Ein wichtiger Schritt in die Zukunft – sowohl für die Praxis als auch für die Patient/-innen.

Management

Die Körpersprache im Praxisalltag: Was will mir mein Patient eigentlich sagen?

Eine Beratungssituation in der Praxis: Der Patient wendet sich ab, hält die Hand vor den Mund und blickt zu Boden. Er reagiert ohne Worte – und doch sehr beredt ... Wer solche Zeichen nicht versteht oder ignoriert, läuft Gefahr, dass die weitere Beratung fruchtlos verläuft. Zahnarzt und Praxisteam sollten Zeichen der Körpersprache deuten können, um im Alltag passend und schnell zu reagieren. Um erfolgreich mit Patienten non-verbal zu kommunizieren, ist es zudem hilfreich, die eigene Körpersprache kritisch zu hinterfragen und bewusst einzusetzen.

Nichts Schöneres auf Erden als Beschwerden!?

Die wenigsten Menschen empfinden Beschwerden als angenehm. Doch wir sollten dankbar sein, wenn die Kritik unserer Patienten uns erreicht und wir die Chance haben, es bei ihrem nächsten Besuch besser zu machen. Schlecht für die Praxis wäre es, wenn es kein nächstes Mal gäbe und die Klagen des Patienten seinen Bekanntenkreis erreichten. Deshalb: offen sein und sogar aktiv nachforschen, wie es um die Befindlichkeit des Patienten steht. Unsere Autorin verrät, wie man Patienten dazu einlädt, ihre Meinung zu sagen.

Investoren dürfen keine medizinischen Entscheidungen bestimmen

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) begrüßen die Initiative der Bundesregierung, die Unabhängigkeit der steuerberatenden Berufe gesetzlich zu sichern und den Einfluss externer Finanzinvestoren in Steuerberatungskanzleien auszuschließen. Was für Steuerberater als zwingend notwendig erkannt wird, gilt in gleicher Weise für die zahnärztliche Berufsausübung: Medizinische Entscheidungen müssen allein am Wohl der Patientinnen und Patienten ausgerichtet sein – nicht an Renditeerwartungen.

Dentalbranche

Dentaurum kürt Hans-Peter Bantleon Preisträger 2026

Kitzbühel wurde erneut zum Treffpunkt der internationalen Kieferorthopädie-Szene: Zur 54. Internationalen Fortbildungstagung der ÖGKFO (Österreichische Gesellschaft für Kieferorthopädie) kamen zahlreiche Fachbesucher zusammen. Das mehrtägige Programm spannte einen Bogen von aktuellen klinischen Themen wie der „Aligner-Therapie bei Kindern und Jugendlichen“ bis hin zu praxisrelevanten Herausforderungen wie „Cybercrime in der Praxis“. Ein besonderer Höhepunkt der Tagung war die Verleihung des Hans-Peter-Bantleon-Förderpreises für Kieferorthopädie. Dentaurum stiftete auch in diesem Jahr das Preisgeld für den ersten Platz der renommierten wissenschaftlichen Auszeichnung der ÖGKFO.

Odontathon 2026 – ein inspirierendes Format

Vom 13. bis 15. März 2026 brachte der Odontathon engagierte Fachleute verschiedenster Branchen sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte zu einem intensiven Innovations-Event zusammen. Anders als bei klassischen Fachkongressen stand nicht das Zuhören, sondern das aktive Mitgestalten im Fokus. Organisiert wurde die Veranstaltung von BFS health finance und Healthcare Futurists, mit dem Ziel, kreative Lösungen für drängende Herausforderungen in der Zahnmedizin und der Dentalbranche zu entwickeln.

Wer hat den DH Award verdient?

Sie meinen „Das hat einen DH-Award verdient“? Dann nominieren Sie diese Leistung bis spätestens 31. März 2026. Die Awards werden in den folgenden Kategorien verliehen: 1. Öffentliches Gesundheitswesen (Senioren, Pflegebedürftige und soziale Projekte), 2. Dentalhygiene, 3. Nachwuchs und 4. Forschung.

Jan Moed ist neues Mitglied des VDDI-Beirates

Jan Moed wurde in den Beirat des Verbandes der Deutschen Dentalindustrie (VDDI) berufen. Die Entscheidung wurde im Rahmen der VDDI Vorstands- und Beiratssitzung am 13. November 2025 getroffen. In seiner Funktion als Chief Commercial Officer (CCO) von KaVo Dental wird er künftig die Arbeit des Verbandes fachlich unterstützen und Impulse aus der Industrie einbringen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige