Vitamin D in der Endodontologie
Eine aktuelle randomisierte, dreifach verblindete klinische Studie untersucht erstmals, ob eine gezielte Vitamin-D-Supplementierung die Heilung periapikaler Läsionen nach einer endodontischen Behandlung beeinflusst. Bei Patienten mit einem suboptimalen Vitamin-D-Status von 20–30 ng/ml zeigte sich nach Anhebung des Serum-25(OH)D-Spiegels auf 30–50 ng/ml eine signifikant stärkere Reduktion der Läsionsfläche nach 6, 9 und 12 Monaten. Unterschiede bei der trabekulären Knochenstruktur und dem Serum-TNF-α zeigten sich hingegen nicht. Die Ergebnisse liefern erste klinische Hinweise darauf, dass eine gezielte Vitamin-D-Optimierung die radiologisch dokumentierte Heilung periapikaler Läsionen beschleunigen kann.
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