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Redaktion Dentalwelt

Die Dentalwelt-Redaktion steht für fundierte Berichterstattung rund um Zahnmedizin und Zahntechnik. Mit einem erfahrenen Team liefern wir aktuelle Fachartikel, praxisnahe Einblicke und innovative Trends für Praxis und Labor.

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Wissenschaftliche Evidenz als Grundlage gesundheitspolitischer Entscheidungen

Die Kieferorthopädie steht exemplarisch für die Herausforderungen, vor denen die Zahnmedizin angesichts der aktuellen Sparpläne im Gesundheitssystem steht. Im Grußwort zur 98. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO), die vom 30. September bis 3. Oktober 2026 in Baden-Baden stattfand, hob die DGZMK die Bedeutung wissenschaftlicher Evidenz für die anstehenden Entscheidungen hervor und warnte davor, die zahnmedizinischen Fachbereiche gegeneinander auszuspielen.

Das PIEZON NO PAIN® PS MAX Instrument

EMS, Electro Medical Systems SA, stellt ein neues Original vor: das PIEZON® PS MAX Instrument, das schlankste Mitglied der PIEZON NO PAIN® Familie. Das Instrument wurde speziell für klinische Situationen entwickelt, in denen der Zugang eingeschränkt oder die Anatomie komplex ist. Ab sofort können GBT-zertifizierte Praxen das PIEZON® PS MAX Instrument exklusiv erwerben.

GPA unterstützt Hauptforderung der BZÄK zum Bürokratieabbau

Der GPA unterstützt die Hauptforderung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zum Bürokratieabbau: Abschaffung der Pflicht zur externen Validierung für Hygienegeräte in Zahnarztpraxen. Der GPA (Gesundheits- und Pflegepolitische Arbeitskreis der CSU) hat die Forderung der BZÄK in seiner aktuellen „Botschaft der Woche“ aufgenommen. In seiner Erläuterung geht der GPA u.a. darauf ein, dass die zusätzliche externe Validierung von Kleinsterilisatoren und Thermodesinfektoren, die ohnehin die Prozesse überwachen und bei Abweichungen Warnmeldungen geben, eine unnötige und teure bürokratische Belastung der Praxen bedeutet.

Kompetente Beratung, schnelle Hilfe als Lotse im Gesundheitssystem

Die gemeinsame Zahnärztliche Patientenberatung von Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) ist eine zentrale Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten bei Fragen rund um die zahnmedizinische Versorgung. Dabei kommt den Beratungsstellen auch eine wichtige Funktion als Lotsen im komplexen Gesundheitssystem zu. Das zeigt der neue Bericht der Zahnärztlichen Patientenberatung mit dem Titel „Ratsuchende gut durchs System lotsen", der heute von BZÄK und KZBV veröffentlicht wurde. Die Auswertung des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) für die Jahre 2024/2025 basiert auf den einheitlich dokumentierten Beratungskontakten der bundesweit 30 Beratungsstellen von (Landes-)Zahnärztekammern und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen.

Ergonomie und Arbeitsumfeld

Eines der wichtigsten ergonomischen Kriterien für die Bearbeitung von Mikrobauteilen ist vor allem der Zugang zum Produkt. Der Arbeitsabstand von zwei Seiten und in der Arbeitshöhe beträgt nur ca. 300mm. Dieser Umstand alleine dürfte jeden Feinwerktechniker bei seiner täglichen Arbeit positiv erfreuen.

„Parodontitistherapie personalisiert“

Parodontitis ist eine vielfältige Krankheit – die ebenso vielfältig und individuell behandelt werden muss. Mit der jüngst veröffentlichten internationalen Klassifikation parodontaler Erkrankungen steht Zahnmedizinern eine neue Systematik zur Verfügung, die personalisierte Therapien ebenso ermöglicht wie einen effizienteren Einsatz von Ressourcen. Um die Bedeutung der neuen Klassifikation zu diskutieren, lud die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) daher Ende Februar Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler sowie Vertreter der Zahnärzte und Krankenkassen zum Parlamentarischen Abend mit dem Thema „Parodontitistherapie personalisiert“ nach Berlin.

Fachkräftemangel bei Zahnmedizinischen Fachangestellten immer deutlicher

Seit mehr als zwei Jahrzehnten beginnen jedes Jahr zwischen 11.000 und 13.000 vorwiegend weibliche Jugendliche eine dreijährige Ausbildung als Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZFA). Der anspruchsvolle Gesundheitsberuf gehört damit zu den ausbildungsstärksten in Deutschland. Trotzdem wird der Fachkräftemangel immer deutlicher. So gibt die aktuellste Statistik der Bundesarbeitsagentur für den Monat Februar 2019 bundesweit insgesamt 5.622 gemeldete freie Stellen für ZFA an. Dem stehen 4.220 arbeitslose ZFA gegenüber. Damit hat sich die Arbeitsmarktsituation für das Fachpersonal in Zahnarztpraxen in den vergangenen 13 Jahren grundlegend verändert. Verglichen mit den Zahlen aus Februar 2006 liegt die Arbeitslosenzahl heute um rund 75 Prozent niedriger.

Umfrage zum Stress im Arbeitsalltag in der Zahntechnik

Mit der Internationalen Dental-Schau hat der Verband medizinischer Fachberufe e.V. seine Online-Umfrage zur psychischen Belastung von Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern im Arbeitsalltag gestartet. Vom 13. bis zum 31. März 2019 können die Berufsangehörigen auf www.vmf-online.de in wenigen Minuten einen Einblick geben, welche Stressoren sie am meisten belasten.

Studiengang „Dentalhygiene und Präventionsmanagement“

Der Studiengang „Dentalhygiene und Präventionsmanagement“ startet zum Sommersemester 2019 bereits zum zweiten Mal an der Europäischen Fachhochschule (EU|FH). Ganz in Tradition der praxisHochschule wird der akkreditierte Studiengang nun am selben Standort in Köln weitergeführt. Bisher haben hier 174 AbsolventInnen erfolgreich ihren Bachelorabschluss erworben.

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