Allgemeine Zahnheilkunde
Die in der zahnärztlichen Praxis häufig vorkommenden dentalchirurgischen Maßnahmen, z.B. Extraktionen und Osteotomien, sind für Patienten nur unter Schmerzausschaltung, i.d.R. in Form einer Lokalanästhesie, zumutbar. Vor dem Hintergrund der juristisch erforderlichen Thematisierung der Risiken und der Alternativen, auch der angezeigten Lokalanästhesie, ist mit dem Patienten zu besprechen, welche Möglichkeit der Schmerzausschaltung er für die vorgesehene Therapie wünscht. Für den Behandler stellt sich ebenfalls die Frage, ob die intraligamentäre Anästhesie (ILA) als primäre Methode auch vor anstehenden dentalchirurgischen Maßnahmen die Anforderungen an eine weitgehend vollständige und patientenschonende zahnärztliche Lokalanästhesie erfüllen kann [11,12].
Redaktion Dentalwelt, Dr. Wolfgang Bender, Dr. Andrea Lippeke • Zahnmedizin •