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Mundhygiene

DGAZ begrüßt positive Entwicklungen im Bereich der Pflege

Als "positive Entwicklung und Verbesserung der Gesamtsituation im Bereich der Pflege alter und hochbetagter Menschen" wertet die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Alterzahnmedizin (DGAZ), Prof. Dr. Ina Nitschke (Uni Leipzig / Uni Zürich) die vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) bekannt gegebenen Ergebnisse zur Entbürokratisierung und Steigerung des Personals in den Pflegeeinrichtungen in Deutschland.

DGAZ-Präsidentin Prof. Dr. Ina Nitschke äußerte sich zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation. DGAZ/M.Spillner
DGAZ-Präsidentin Prof. Dr. Ina Nitschke äußerte sich zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation.
DGAZ-Präsidentin Prof. Dr. Ina Nitschke äußerte sich zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation.

So gilt seit dem 1. November die mit dem Projekt www.Ein-Step.de ins Leben gerufene Entbürokratisierung der Pflegedokumentation, die in die Hände der Trägerverbände der Pflege übergeben wurde. Außerdem gab das BMG bekannt, dass die Zahl der Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen auf 60.000 verdoppelt werden konnte.

Speziell die in der Altenpflege angestrebte Vereinfachung der Dokumentation könne dazu beitragen, dass die Pflegekräfte mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben und damit auch eine bessere Motivation für die Mundhygiene erhielten, erklärte Prof. Nitschke.

Die von Bundesgesundheitsminister Gröhe verkündete Verdoppelung des Pflegepersonals sei ein wichtiger Schritt in eine bessere Versorgung Betroffener, doch müssten weitere Maßnahmen folgen. So erhielten etwa längst nicht alle Pfleger/innen den vereinbarten Tariflohn. "Angesichts der demographischen Entwicklung in diesem Land sehe ich sowohl bei der Ausstattung mit Personal als auch bei dessen Schulung und Ausbildung, speziell im Bereich der Mundgesundheit, noch großen Bedarf an weiteren Verbesserungen", stellte die DGAZ-Präsidentin fest.

Das gelte auch für die Ausbildung von Zahnärztinnen und Zahnärzten: "Im Zahnmedizin-Studium muss die Seniorenzahnmedizin künftig eine größere Rolle spielen", so Nitschke. "Nur mit dem nötigen Fachwissen werden wir unserer Verantwortung bei der Betreuung älterer und pflegebedürftiger Patienten in Zukunft  gerecht werden können."  

Quelle: DGAZ

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