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Göttinger Summer School mit neuen Impulsen für junge Zahnmediziner

Bereits zum fünften Mal fand Ende September in Göttingen eine Summer School für junge forschende Zahnmediziner statt, die dieses Jahr als zweitägiges Symposium gestaltet wurde. Das diesjährige Thema lautete: „Symposium on mineralization and biomimetic concepts in dental research“.

. Uni Göttingen
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Die Organisation und Leitung dieser internationalen Veranstaltung lag erneut in der Hand von Prof. Nicolai Miosge aus der Abteilung für Prothetik des Universitätsklinikums in Göttingen. Renommierte nationale und internationale Wissenschaftler referierten unter anderem darüber, wie partikulärer Hydroxylapatit in Zahnpflegeprodukten für die Kariesprävention genutzt werden kann und welche Vorteile dieser mit sich bringt. Prof. Bennett Amaechi aus Texas (USA) dazu: „Hydroxylapatit kann dabei helfen, Karies und Zahnfleischentzündungen zu bekämpfen. Gegenüber Fluorid bringt es den Vorteil mit sich, dass die Einsatzkonzentration nicht begrenzt ist und somit auch in größeren Dosierungen von Hochrisikopatienten genutzt werden kann.“

Prof. Meike Stiesch aus Hannover zeigte eindrucksvoll, wie biomimetische Oberflächen von Zahnimplantaten orale Infektionen verhindern können. Dr. Helge-Otto Fabritius Biologe vom Max-Planck-Institut in Düsseldorf zeigte, wie von der Biologie inspirierte Materialien in der Zahnmedizin verwendet werden können. Zahlreiche weitere spannende Vorträge der nationalen und internationalen Referenten rundeten das Hauptprogramm ab.

Die Summer School bietet jungen, nationalen und internationalen zahnmedizinischen Wissenschaftlern eine Bühne für den fachlichen Austausch. Die Teilnehmer präsentieren in diesem Rahmen auch eigene Forschungsergebnisse. Besonders positiv aufgenommen wurde die Thematik der interdisziplinären Zusammenarbeit von Medizinern und Zahnmedizinern, um die Patienten bestmöglich zu behandeln. Neben der Möglichkeit, mit renommierten Wissenschaftlern in den direkten Austausch zu kommen, zeigten sich die Teilnehmer begeistert von der gesamten Atmosphäre: „Diese Veranstaltung ist in dieser Art einzigartig, weil sich junge Forscher mit erfahrenen Wissenschaftlern auf Augenhöhe austauschen können“, so Prof. Thomas Diekwisch aus Dallas/Texas (USA).

Ermöglicht wurde die internationale Summer School dank des Einsatzes von Prof. Nicolai Miosge und des Universitätsklinikums Göttingen sowie der Firma Dr. Kurt Wolff GmbH & Co. KG. Das Unternehmen Dr. Kurt Wolff setzt seit Jahren auf ein biomimetisches Wirkprinzip mit Hydroxylapatit für die häusliche Zahnpflege. Traditionell tragen die neuen Erkenntnisse und der Austausch mit Wissenschaftlern zu einem kontinuierlichen Fortschritt und einer Verbesserung der Produkte bei. Die Göttinger Summer School stellt ein Forum für den wissenschaftlich wertvollen Austausch zwischen Theorie und Praxis dar. Planungen für die nächste Summer School 2019 haben bereits begonnen.


Quelle:
Georg August Universität Göttingen
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

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