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Digitale Zahnmedizin zum Anfassen

Rund 45 Dentalunternehmen kommen zum Campus Forum 2026 nach Witten

Am 17. und 18. September 2026 richtet das An-Institut für digitale Kompetenz in der Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke das Campus Forum 2026 aus. Etablierte Hersteller und junge Technologieunternehmen zeigen ihre Lösungen an sogenannten Digi-Points – nicht als Produktschau, sondern entlang durchgehender digitaler Behandlungsabläufe, die Praxen und Labore direkt miteinander vergleichen können.

Die SMARTDent-Software zeigt exemplarisch, wie moderne DVT-Diagnostik und digitale Behandlungsplanung im Patientenworkflow zusammenwachsen. Interoperabilität ist ein zentrales Thema beim Campus Forum 2026. 2026 An-Institut für digitale Kompetenz in der Zahnmedizin Witten
Die SMARTDent-Software zeigt exemplarisch, wie moderne DVT-Diagnostik und digitale Behandlungsplanung im Patientenworkflow zusammenwachsen. Interoperabilität ist ein zentrales Thema beim Campus Forum 2026.
Die SMARTDent-Software zeigt exemplarisch, wie moderne DVT-Diagnostik und digitale Behandlungsplanung im Patientenworkflow zusammenwachsen. Interoperabilität ist ein zentrales Thema beim Campus Forum 2026.
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Die Digitalisierung der Zahnmedizin scheitert in der Praxis selten an einzelnen Geräten. Sie scheitert an den Übergängen: zwischen Scanner und Software, zwischen Praxis und Labor, zwischen Diagnostik und Fertigung. Genau dort setzt das Campus Forum 2026 an. Unter dem Leitgedanken dental · digital · konnektiv bringt das An-Institut an zwei Tagen rund 45 Unternehmen der Dentalbranche auf dem Campus der Universität Witten/Herdecke zusammen.

Digi-Points statt Messestände

Kern des Formats sind die Digi-Points: digitale Aktionsflächen im Zahnmedizinisch-Biowissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungszentrum (ZBZ). Dort können Besucherinnen und Besucher Technologien nicht nur ansehen, sondern ausprobieren – und, was in dieser Dichte ungewöhnlich ist, unmittelbar nebeneinander vergleichen. Vertreten sind sowohl große Namen der Branche – darunter Dentsply Sirona, Straumann, Align, Henry Schein, Ivoclar, Amann Girrbach, Ray, 3Shape, Medit, Shining 3D, SprintRay, Stratasys, W&H und Dampsoft – als auch eine ungewöhnlich große Zahl junger Unternehmen wie Diagnocat, newio.ai, cinify, DentalTwin, praxipal, pling oder Sonia. Etablierte Systemanbieter und Start-ups stehen dabei auf derselben Fläche.

Neutraler Boden statt Herstellerbühne

Veranstalter ist ein An-Institut der Universität Witten/Herdecke – und damit bewusst kein Hersteller und kein Handelshaus. Das Institut bewertet digitale Technologien nach einem eigenen, veröffentlichten Rahmenwerk, dem Digital Dentistry Evaluation Framework (DDEF). Dessen Leitsatz bringt auf den Punkt, worum es auch beim Campus Forum geht: Wir bewerten nicht Geräte – wir bewerten ihre Rolle im digitalen Patientenworkflow. Auf dieser Grundlage erscheint die Publikationsreihe Digital Dentistry Report, die den Stand der digitalen Zahnmedizin in 23 Einzelausgaben systematisch aufarbeitet – vom Intraoralscanner über DVT, digitale Implantologie und Kieferorthopädie bis zu Künstlicher Intelligenz und IT-Struktur.

Zwei Tage, zwei Zielgruppen

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Der Donnerstag, 17. September, gehört den Industriepartnern: In kompakten Kurzpräsentationen stellen die Unternehmen ihre Entwicklungen im geschlossenen Kreis vor; im Zentrum steht das Knüpfen neuer Kooperationen. Den Tag beschließt eine gemeinsame Abendveranstaltung.

Der Freitag, 18. September, öffnet das Forum: Jeder Industriepartner bringt bis zu fünf eigene Kundinnen und Kunden mit; hinzu kommen Praxen und Labore aus der Region. Nach Begrüßung und Impulsvortrag im Holzgebäude der Universität steht der Tag bis zum Nachmittag den Digi-Points im ZBZ offen.

Warum Witten

Die Universität Witten/Herdecke ist die älteste private Universität Deutschlands und hat in der Zahnmedizin früh auf digitale Ausbildungsformate gesetzt. Mit dem ZBZ steht auf dem Campus eine Infrastruktur zu Verfügung, die Forschung, Lehre und industrielle Entwicklung räumlich zusammenführt. Das An-Institut nutzt diese Verbindung, um Technologie nicht nur zu zeigen, sondern zu prüfen und in Fortbildung zu übersetzen.

Quelle: An-Institut für digitale Kompetenz in der Zahnmedizin Witten

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