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Dentalbranche

Weisheitszahn-OPs: Mit Eigenblut Schwellungen und Schmerzen reduzieren – DGMKG empfiehlt neue Methode

Die Entfernung eines Weisheitszahnes zählt zu den häufigsten ambulanten Operationen in Deutschland. Oft ist dies dennoch ein komplexer Eingriff, da der Zahn häufig noch im Kieferknochen liegt und herausgefräst werden muss. Die Heilung kann deshalb schmerzhaft sein und sogar einige Wochen dauern. Anlässlich des Tages der Zahngesundheit am Sonntag, den 25. September 2022 machen Experten der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG) auf eine neue Behandlungsmethode aufmerksam: Wenn nach der Weisheitszahnentfernung Eigenblut zur Wundheilung eingesetzt wird, könnten demnach Schwellungen und Schmerzen reduziert und der Heilungsprozess verkürzt werden. Die Experten empfehlen für eine möglichst gute Wundheilung zudem in der Ernährung auf eine ausgewogene Kost zu vertrauen. Da ein Weisheitszahneingriff in der Regel gut planbar ist, rät die DGMKG Spitzensportlern diesen möglichst in eine trainingsfreie Phase zu legen.

Präsenzkongress der DG PARO mit knapp 600 Besucher:innen in Stuttgart sehr erfolgreich

Positives Fazit für den ersten reinen Präsenzkongress der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) nach der Pandemie: Kongresspräsident Prof. Moritz Kebschull ist mehr als zufrieden. „Die Präsenzveranstaltung der Jahrestagung 2022 wurde offenbar dankbar von unseren knapp 600 Teilnehmer:innen angenommen.“ Drei Tage lang hatten sich in der vergangenen Woche die Spezialist:innen für die Erhaltung des Zahnhalteapparates vom 15. bis 17. September in der Liederhalle in Stuttgart getroffen. „Wir haben hier ein Forum geschaffen, in dem endlich wieder Raum und Zeit für den direkten wissenschaftlichen und kollegialen Austausch möglich war.“

Petition: Anpassung der Preis- und Lohnentwicklung im Zahntechniker-Handwerk

Die Mitteldeutsche Zahntechniker-Innung (MDZI) und die Südbayerische Zahntechniker-Innung (SZI) haben eine Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet, in der sie auf die Gefahren der gesetzlichen Preisbindung für die Versorgung der Bevölkerung mit Zahnersatz hinweisen. Die dafür gesammelten Unterschriftslisten werden am 27. September um 13 Uhr im Paul-Löbe-Haus im Deutschen Bundestag an Mitglieder des Petitionsausschusses übergeben. Online kann die Petition noch bis zum 10. Oktober 2022 unterzeichnet werden.

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