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Dentalbranche

Meine Suche nach dem digitalen Weg: Heute mal ohne Zähne!

In der letzten Publikation in der September-Ausgabe habe ich meine ersten Schritte zu einer digital geplanten Einzelzahnversorgung gezeigt. Ich verwende die Software EXOPLAN zum Einlesen der Datensätze (STL/DICOM), Erstellen eines Mockups und zur Festlegung der Implantatposition. Das Ergebnis der Planung stellte nicht nur die Erkenntnis zu den Umständen der OP und des benötigten Implantats klar, sondern wurde auch durch die Bohrschablone in die orale Situation übertragbar gemacht. Anhand der Druckdaten folgt „inhouse“ der Druck in unserem 3D-Drucker von Formlabs. Nachdem auch weitergliedrige Versorgungen und Freiendsituationen auf diese Art und Weise möglich und lösbar waren, möchte ich nun auch einen unbezahnten Kiefer mit sechs Implantaten geplant versorgen.

2. Esthetic Days in Baden-Baden

Am 8. und 9. Oktober 2021 war es mal wieder Zeit für die schönen Dinge – bereits zum zweiten Mal fanden die Esthetic Days in Baden-Baden statt. Mit über 350 TeilnehmerInnen vor Ort und 150 Online-Zugriffen können Initiator Straumann Group und Veranstalter M:Consult erneut positive Bilanz ziehen. Unter Einhaltung strengster Hygienerichtlinien boten die 22 Referenten ein vielfältiges Programm zum Thema Zahnästhetik geboten.

Ein Implantat für alle Indikationen

Wer einen Hersteller-Mix in seiner Praxis vermeiden will, der ist mit dem Microcone-Implantatsystem (Medentika, Straumann Group) gut beraten. Davon ist der Zahnarzt Marcel Westerich, niedergelassen in eigener Praxis in Köln, überzeugt. Das selbstschneidende Mikro-Makro-Gewinde in Kombination mit einem Innenkonus, der bei allen Implantatgrößen gleich ausfällt, und das immense Indikationsspektrum sind besondere Pluspunkte der Microcone-Implantate. Am Beispiel einer Einzelzahnversorgung im Unterkieferseitenzahnbereich veranschaulicht Marcel Westerich weitere chirurgische und implantatprothetische Vorteile.

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