Anzeige

Dentalbranche

Mit GKV-Mitteln die Versorgungsstrukturen in der Corona-Virus-Krise sichern

Die am 22. März von Bund und Ländern beschlossenen Kontaktbeschränkungen und weiteren Regelungen zeigen in dramatischer Weise, wie sehr das öffentliche Leben durch die rasante Verbreitung des Corona-Virus zum Erliegen kommen wird. Beim Zahnarzt hört man von massenhaften Terminabsagen durch Patienten. Wer wird in den nächsten Wochen überhaupt noch zum Zahnarzt gehen? Und als Dominoeffekt: Welches zahntechnische Labor wird einen wochen- oder gar monatelangen Auftragsausfall überleben? Einen Vorschlag zur Problemlinderung bringt jetzt der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) auf den Tisch.

Finanzieller Schutzschirm auch für Zahnarztpraxen

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) fordern angesichts der Corona-Krise, dass die Politik der sich massiv verschlechternden wirtschaftlichen Situation der Zahnarztpraxen in Deutschland Rechnung trägt und die Praxen unter einen finanziellen Schutzschirm stellt. Werden die Zahnärzte mit den finanziellen Auswirkungen der zunehmenden Ausbreitung von SARS-CoV2/Covid-19 allein gelassen, steht die zahnärztliche Versorgung in der Fläche auf dem Spiel. KZBV und BZÄK haben sich dafür ausgesprochen, dass ein geplanter finanzieller Schutzschirm für Krankenhäuser in Deutschland auch uneingeschränkt für Zahnarztpraxen gelten müsse.

Mundflora im Gleichgewicht

Das Bewusstsein für die Bedeutsamkeit einer guten Mundhygiene zur Prophylaxe von Karies, Gingivitis und Parodontitis und damit auch von Allgemeinerkrankungen nimmt in der Bevölkerung zu. Dabei wird auch dem Zusammenhang zwischen Parodontalerkrankungen und dem Missverhältnis zwischen vorhandenen pathogenen Bakterien und den erwünschten, nützlichen Keimen in der Mundhöhle immer größere Aufmerksamkeit zuteil. 

Anzeige