Praxismanagement
Der Zahnarzt muss für die Behandlung wissen, welche Medikamente der Patient einnimmt – wie oft und in welcher Dosierung. Dies ist einerseits wichtig, um den Gesundheitszustand des Patienten zu beurteilen. Andererseits müssen Medikamente, die der Zahnarzt im Therapieverlauf verordnet, auf bestehende Medikationen abgestimmt werden, um Wechselwirkungen zu vermeiden. Ein weiterer Aspekt besteht darin, dass Beschwerden wie Mundtrockenheit (Xerostomie) und Mundgeruch (Halitosis) oftmals auf Medikamente, die die Speichelproduktion beeinflussen, zurückzuführen sind. Allerdings: Ein typisches Problem in der Anamnese besteht darin, dass Patienten nicht alle Medikamente, die sie regelmäßig einnehmen, auf dem Anamnesebogen angeben. Daher ist es wichtig, im Gespräch mit dem Patienten nachzufragen. Eine Aufgabe, die auch das Team übernehmen kann. Wir sprachen mit Dentalhygienikerin Sandra Wooßmann über die Gründe der Patienten und ihre Strategie, sich Klarheit zu verschaffen.
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