Anzeige
Patient

Patient

Jeder Patient bringt individuelle Voraussetzungen und Bedürfnisse mit. Die moderne Zahnmedizin berücksichtigt dies von der Vorsorge über restaurative Eingriffe bis hin zur oralen Chirurgie. Dabei geht sie über rein klinische Aspekte hinaus und verfolgt ein ganzheitliches Konzept, das Mundgesundheit und allgemeines Wohlbefinden miteinander verbindet. Für jede

Implantate richtig pflegen

Häufig suchen Patienten die Praxis auf, weil sie unter Mundgeruch leiden, obwohl sie überzeugt sind, ihre Mundhygiene zu Hause gewissenhaft durchzuführen. Ein Großteil dieser Patienten trägt festsitzenden Zahnersatz oder Implantatversorgungen. Oft fehlt das Bewusstsein dafür, dass auch diese einer regelmäßigen und gründlichen Pflege bedürfen. Klinische Untersuchungen weisen daher oft lokal begrenzte Gingivitiden und Mukositiden an – sowohl an als auch unter den Versorgungen. Bleiben diese Entzündungen unbehandelt, können sie sich bis in tiefere Bereiche des Kieferknochens ausdehnen [1].

Ethische Aspekte des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in der Zahnheilkunde

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Zahnheilkunde grundlegend. Die Technologien reichen von automatisierter Diagnostik über KI-gestützte Behandlungsplanung bis hin zu organisatorischen Anwendungen im Praxisalltag. Während diese Entwicklungen Effizienz und Präzision versprechen, werfen sie gleichzeitig fundamentale ethische Fragen auf – etwa hinsichtlich Verantwortung, Datenschutz, Fairness und Arzt-Patient-Beziehung. Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Chancen und Risiken von KI-Anwendungen in der Zahnmedizin, diskutiert ethische und rechtliche Problemfelder und formuliert Leitprinzipien für einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser Technologie.

Strategien zur Vermeidung blutungsbedingter Komplikationen

Unkenntnis oder Nichtberücksichtigung anatomischer, medikamentöser oder anlagebedingter Variationen kann zu mitunter schweren chirurgischen Komplikationen im Sinne von (Nach-)Blutungen führen. Insbesondere die Hämostase ist hier von besonderer Bedeutung. Dies ist ein vielschichtiger und lebenswichtiger Prozess, der unter anderem dazu dient, den Blutverlust nach einer Verletzung zu limitieren. Veränderungen in der Gerinnungsfähigkeit des Blutes können angeborene, erworbene oder auch medikamentöse Ursachen haben. Für Zahnärztinnen und Zahnärzte, insbesondere dann, wenn sie chirurgisch oder parodontologisch tätig sind, ist es wichtig, diese Veränderungen anamnestisch zu verifizieren und im Vorfeld der geplanten Therapie zu berücksichtigen. Anhand exemplarischer Kasuistiken werden verschiedene damit zusammenhängende Problematiken dargestellt. Das Ziel war, eine Sensibilisierung für die klinisch wichtige Thematik zu generieren und Möglichkeiten des Managements parodontal erkrankter Patientinnen und Patienten aufzuzeigen.

Wie moderne Mikrochirurgie selbst große Zungendefekte funktionell rekonstruieren kann

Die moderne Mikrochirurgie ermöglicht heute auch bei großen Zungendefekten nach Tumoroperationen komplexe funktionelle Rekonstruktionen. Im Fokus steht dabei die Wiederherstellung von Volumen, Form und Funktion der Zunge durch mikrovaskuläre Lappenplastiken sowie die interdisziplinäre Rehabilitation der Patientinnen und Patienten.

Tantal- und Nioblegierungen für biokompatible Implantate

Die Anforderungen an moderne Implantate sind hoch: Personalisiertes Design, gute Verträglichkeit, Langlebigkeit sowie geringe Infektionsrisiken werden immer wichtiger. Die Anwendung von Legierungspulvern auf Basis von Tantal und Niob in modernen 3D-Druckverfahren eröffnet hier neue Möglichkeiten. Insbesondere bei der Entwicklung patientenspezifischer Implantate mit komplexen Strukturen, die den Eigenschaften des natürlichen Knochens sehr nahekommen, zeichnen sich gegenwärtig große Fortschritte ab.

Anzeige
Anzeige
Anzeige