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Management

Mehr als ein Jahr Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)

Seit 25.5.2018 sind die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und das geänderte Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Kraft. Diese brachten eine erhebliche Verschärfung der datenschutzrechtlichen Verpflichtungen mit sich, die sich auch auf die Arbeitsverhältnisse in erheblichem Maße ausgewirkt haben. Nachstehend die wichtigsten Details.

Was nimmt der Patient wirklich ein?

Der Zahnarzt muss für die Behandlung wissen, welche Medikamente der Patient einnimmt – wie oft und in welcher Dosierung. Dies ist einerseits wichtig, um den Gesundheitszustand des Patienten zu beurteilen. Andererseits müssen Medikamente, die der Zahnarzt im Therapieverlauf verordnet, auf bestehende Medikationen abgestimmt werden, um Wechselwirkungen zu vermeiden. Ein weiterer Aspekt besteht darin, dass Beschwerden wie Mundtrockenheit (Xerostomie) und Mundgeruch (Halitosis) oftmals auf Medikamente, die die Speichelproduktion beeinflussen, zurückzuführen sind. Allerdings: Ein typisches Problem in der Anamnese besteht darin, dass Patienten nicht alle Medikamente, die sie regelmäßig einnehmen, auf dem Anamnesebogen angeben. Daher ist es wichtig, im Gespräch mit dem Patienten nachzufragen. Eine Aufgabe, die auch das Team übernehmen kann. Wir sprachen mit Dentalhygienikerin Sandra Wooßmann über die Gründe der Patienten und ihre Strategie, sich Klarheit zu verschaffen.

Neue Methoden für die Praxisführung

Hierarchische Strukturen, Überheblichkeit, Inflexibilität, fehlender Respekt, schwacher Zusammenhalt im Team – all das macht einen Arbeitsplatz für MitarbeiterInnen unattraktiv. Der Zahnarzt als Führungspersönlichkeit hat in der Hand, ob sein Praxisteam bei ihm mit Freude, Engagement und Motivation arbeitet. Er muss sich seiner Verantwortung bewusst sein und seine Führungsprinzipien auch mal infrage stellen. Nachfolgend stellt die Autorin 5 grundlegende Prinzipien vor, die eine zeitgenössische Führungsmethode fördern.

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