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Zahnmedizin

Die eigene Sicht der Dinge: Gedanken zur neuen Ausbildungsordnung für Zahnmediziner/-innen

Eine neue Studienordnung hat die Ausbildung für Zahnärztinnen und Zahnärzte neu sortiert. Zahntechnische und prothetische Themen wurden im zahnmedizinischen Studium auf ein Minimum reduziert. Dieses Wissen können sich diejenigen, die daran Interesse haben, privat und selbstständig aneignen. Welche negativen Auswirkungen das mit sich bringt, wurde bereits diskutiert. Doch die neue Situation birgt auch Chancen für die gesamte Branche. In diesem Artikel überlegt Matthias Schenk, ob mit der abgespeckten Ausbildungsordnung für Zahnmediziner/-innen vielleicht auch alles besser werden könnte.

Rückblick: dentista:kongress 2024 in Berlin

Am 27. und 28. April 2024 lud der Dentista e.V. wieder zu seinem Jahreskongress ein, der diesmal im Titanic Hotel am Gendarmenmarkt in Berlin stattfand. Geprägt ist der – ursprünglich als Hirschfeld-Tiburtius-Symposium bekannte und nun erstmals unter neuem Namen durchgeführte – dentista:kongress traditionell durch einen interaktiven Workshop-Charakter sowie seine familiäre Atmosphäre.

Kalziumsilikatbasiertes Biodentine™ überzeugt in Studien durch Biokompatibilität und -aktivität im Vergleich zu lichthärtenden Pulpa-Überkappungsmaterialien

Mit der teilweisen Entfernung der infizierten Pulpa (Zahnmark), der Pulpotomie, verfolgen Zahnmediziner/-innen das Ziel, die Vitalität des verbleibenden, gesunden Pulpagewebes durch eine direkte Überkappung zu erhalten. Dabei kommt der Wahl des geeigneten Überkappungsmaterials eine zentrale Rolle zu. Es gilt, ein Material zu verwenden, das vor weiterer Schädigung der Pulpa schützt, gleichzeitig die Heilung fördert und nicht zuletzt die Vitalität des Zahnmarks erhält.

Die erosive Wirkung verschiedener Getränke, Speisen, Genussmittel, Medikamente und Mundspülungen auf den menschlichen Zahnschmelz

Bei einer Demineralisation und der damit verbundenen Erweichung der Zahnhartsubstanz (Härteabnahme) handelt es sich um eine dentale Erosion. Sobald ein Verlust von Zahnhartsubstanz stattgefunden hat, der durch abrasive Prozesse der erweichten Oberfläche entsteht, spricht man von einem erosiven Zahnhartsubstanzverlust. Für diese Vorgänge (Erweichung und Abrasion) hat sich der englische Begriff „erosive tooth wear“ etabliert. Das Ziel der nachfolgend beschriebenen Untersuchung war es, das erosive Potenzial verschiedener Getränke, Lebensmittel, Medikamente und Mundspülungen auf den menschlichen Zahnschmelz zu testen. Neben der Veränderung der Härte wurde auch eruiert, welche Inhaltsstoffe für die jeweiligen Eigenschaften verantwortlich sein könnten und wie der pH-Wert ist. Herausgekommen ist ein modifiziertes Erosionsschema, das neue Erkenntnisse einbezieht.

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