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Zahnmedizin

Interdisziplinäre Patientenversorgung zwischen Kieferorthopädie und Prothetik – ein bewährtes Therapiekonzept

In der heutigen Zeit müssen sich viele Patienten/-innen meist schon in jungen Jahren einer kieferorthopädischen Behandlung unterziehen. Nicht selten folgt nach deren Abschluss eine prothetische oder chirurgisch/prothetische Korrektur in unterschiedlichem Ausmaß. Grund dafür sind beispielsweise Hypodontien, Nichtanlagen von Zähnen, aber auch Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten bis hin zu einer ausgeprägten genetisch bedingten Zahnunterzahl, häufig auch mit erheblichen Zahnsubstanzschäden. Die Anschlusstherapien können dabei von kleineren konservierenden Korrekturen, über kleinere prothetische Therapien, z.B. Herstellung von Klebebrücken zum Schluss singulärer Lücken, Teilüberkronungen einzelner Zähne bin hin zu umfangreicheren implantologisch-prothetischen Interventionen reichen. Dieser Artikel soll zum einen eine inhaltliche Übersicht und Hilfe zur Entscheidungsfindung sein, zum anderen auch eine zeitliche und inhaltliche „Schiene“ zur Zusammenarbeit von Kieferorthopädie und Prothetik darstellen, damit für die Patienten/-innen das optimale Therapieziel erreicht werden kann.

DÜRR DENTAL auch 2025 „Top Company”

Die DÜRR DENTAL SE, einer der weltweit führenden Hersteller von Systemlösungen für Zahnarztpraxen und Dentallabore, hat erneut den renommierten, von der unabhängigen Arbeitgeber-Plattform kununu verliehenen „Top Company Award 2025" erhalten. DÜRR DENTAL zeichnet sich damit zum vierten Mal in Folge als herausragender Arbeitgeber aus.

elmex®-DGKiZ-Präventionspreis 2024 für Studienvorstellung zum oralen Mikrobiom von Kindern mit Karies

Für ihren wissenschaftlichen Kurzvortrag während der 31. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnmedizin (DGKiZ) in Erlangen wurde Dr. Maria Hofmann mit dem „elmex®-DGKiZ-Präventionspreis für die beste wissenschaftliche Präsentation auf einer Jahrestagung“ ausgezeichnet. Bei der Tagung, die unter dem Motto „Kinderzahnmedizin im Wandel der Zeit“ stand, präsentierte sie die Ergebnisse der Untersuchung „Das orale Mikrobiom von Kindern mit Karies vor und nach der zahnärztlichen Behandlung unter Allgemeinanästhesie“ [1]. Dr. Hofmann überzeugte die Jury mit ihrer Präsentation eines interdisziplinären medizinischen Ansatzes: Die wirksame Reduktion schädlicher Einflüsse dentogener Infektionserreger wirkt auch auf den Gesamtorganismus positiv. Bei der Kariesprävention spielt zudem Fluorid eine entscheidende Rolle. Tipps zur Beratung von Patienten/-innen, die Fluorid mit Skepsis sehen, gab in einem sehr gut besuchten Mittagssymposium Prof. Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten/Herdecke.

BLZK-Vollversammlung fordert Neustart für elektronische Patientenakte

In einem einstimmigen Beschluss stellten die Delegierten der Vollversammlung (VV) der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) am vergangenen Wochenende in München fest, dass das aktuelle Konzept der elektronischen Patientenakte (ePA) nicht ausgereift ist. Die Versammlung forderte den Gesetzgeber auf, die aktuelle Verzögerung bei der Einführung auch vor dem Hintergrund eines bevorstehenden Regierungswechsels zu nutzen, um das Konzept der ePA neu aufzusetzen.

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