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Zahnmedizin

Abrechnung endodontischer Maßnahmen

Kaum ein zahnmedizinischer Abrechnungsbereich ist im Praxisalltag mit größeren Unsicherheiten verbunden als jener der endodontischen Leistungen – angefangen beim zu verwendenden Leistungskatalog bis hin zu genutzten Gerätschaften und Materialien. Worauf es besonders zu achten gilt, erläutert Abrechnungsexpertin Sabine Schnug-Schröder.

Endodontie 2024: nicht alles neu, doch vieles anders

Kaum ein anderes Fachgebiet innerhalb der Zahnmedizin hat im Laufe der letzten Jahrzehnte einen derart rasanten Wandel erfahren wie die Endodontie. Sowohl die immer profunderen wissenschaftlichen Erkenntnisse als auch eine Vielzahl technischer Neuerungen ermöglichen es heute, unseren Patienten/-innen Zähne zu erhalten, die noch vor Jahren nicht zu retten gewesen wären. Im Folgenden sollen grundlegende, für die Therapie essenziell wichtige Zusammenhänge dargestellt und mögliche Modifikationen im Behandlungsprotokoll, die eng mit wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen der letzten Jahre verbunden sind, beschrieben werden.

Erste breite Evidenzaufbereitung für ein multifunktionales Restaurationsmaterial

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) und der DGZMK ist im Mai 2024 die S3-Leitlinie „Direkte Kompositrestaurationen an bleibenden Zähnen im Front- und Seitenzahnbereich“ publiziert worden. Mit der S3-Leitlinie existiert für die Anwendung von Komposit jetzt erstmalig eine fundierte Aufbereitung der vorliegenden Evidenz auf Grundlage einer systematischen Literaturrecherche und -auswertung. Die bisherige S1-Handlungsempfehlung aus dem Jahr 2016 ist um die Themen Komposit im Front- und Seitenzahnbereich, in allen Kavitätenklassen und für alternative Indikationen wie Höckerersatz und Zahnformkorrekturen erweitert worden.

Auf den Zahn gefühlt mit „Arte De Dente“

Die Verbindung von Kunst und Zahnmedizin mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, doch der Künstler HJ LINDEN hat bewiesen, dass diese beiden Welten sich perfekt ergänzen können. Durch die Bereitschaft in ein erweitertes Arbeitsspektrum und eine befreundete Zahnärztin hat sich der Schwenk in die dentale Welt ergeben.

Wundversorgung im Gesichts-, Hals- und Kopfbereich erhält Alternative zur Hauttransplantation

Was Geistlich ursprünglich für die Mundhöhle entwickelt hat, kann jetzt auch im Gesichts-, Hals- und Kopfbereich eingesetzt werden. Für die Kollagenmatrix Geistlich Mucograft® hat das auf medizinische Regeneration spezialisierte Unternehmen die europäische Zulassung für den extraoralen Bereich erhalten. Für Patientinnen und Patienten mit Hautdefekten im Gesicht, am Kopf und am Hals eröffnet sich damit eine fortschrittliche und einfache Alternative zur Entnahme von eigener Haut.

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