Anzeige

Zahnmedizin

Klares Signal gegen Gewalt

Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) begrüßen den vom Bundesjustizministerium vorgelegten Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches – „Stärkung des strafrechtlichen Schutzes des Gemeinwesens“ ausdrücklich.

Kindeswohlgefährdung in der zahnärztlichen Praxis erkennen: Welche Formen gibt es, und wie gehe ich damit um?

Der Schutz des Kindeswohls ist eine gesamtgesellschaftliche und interdisziplinäre Aufgabe, die auch in der zahnärztlichen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zahnärztinnen und Zahnärzte können durch den regelmäßigen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen einen entscheidenden Beitrag zur Früherkennung einer möglichen Kindeswohlgefährdung leisten. Neben körperlichen Anzeichen, die intraoral oder extraoral sichtbar werden können, spielt insbesondere die dentale Vernachlässigung (dental neglect) eine zentrale Rolle. Sie stellt die häufigste Form der Kindeswohlgefährdung im zahnmedizinischen Kontext dar.

Die Kanalmorphologie von Unterkiefer-Prämolaren

Ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg einer Wurzelkanalbehandlung sind die Erfassung, Präparation und Desinfektion des gesamten Wurzelkanalsystems. Eine Grundvoraussetzung dafür ist die Kenntnis der teilweise komplexen Kanalanatomie. Ziel der vorliegenden Übersicht ist es, die Herausforderungen der endodontischen Therapie von Unterkiefer-Prämolaren mit untypischen Kanalkonfigurationen darzustellen. Prävalenz und Anatomie sowie die notwendige Diagnostik werden beleuchtet und exemplarisch Fälle von Unterkiefer-Prämolaren mit mehr als einem Kanal und deren Behandlung dargestellt.

Diabetes mellitus erhöht endodontischen Behandlungsbedarf

Diabetes mellitus ist eine weit verbreitete chronische Krankheit, die neben schwerwiegenden Konsequenzen für die Allgemeingesundheit auch Einfluss auf die zahnärztliche Behandlung haben kann. Mit Blick auf endodontische Behandlungen ist vor allem von einer höheren Prävalenz periradikulärer Läsionen und einer schlechteren Prognose endodontischer Maßnahmen auszugehen. Prof. Dr. Edgar Schäfer, Präsident der DGET, erläutert die aktuelle Studienlage zum Zusammenhang zwischen apikaler Parodontitis und Diabetes mellitus und unterstreicht die wichtige Bedeutung von Prävention und Aufklärung, um diese Wechselwirkungen stärker ins Bewusstsein zu rücken und damit die Entstehung und Progression einer AP langfristig zu verhindern.

Praxisgründung für Zahnärzte

Der Wunsch nach beruflicher Unabhängigkeit beflügelt viele Zahnärztinnen und Zahnärzte zur Gründung einer eigenen Praxis. Doch zwischen Vision und Wirklichkeit liegt ein komplexer Prozess – geprägt von strategischen Entscheidungen, bürokratischen Hürden und wirtschaftlicher Weitsicht.

Anzeige