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Zahnmedizin

FVDZ: Budgetierung bleibt falsches Signal für die Versorgung

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) bewertet den Beschluss des Deutschen Bundestags zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz deutlich zweischneidig: Dass die ursprünglich geplanten massiven Eingriffe in die kieferorthopädische Versorgung abgewendet werden konnten, verbucht der FVDZ als politischen Teilerfolg. Die Wiedereinführung der strikten Budgetierung (unterhalb der Grundlohnsumme als Richtwert) bezeichnet der FVDZ-Bundesvorsitzende Dr. Christian Öttl als „gravierenden Fehler, der langfristig Folgen für die zahnärztliche Versorgung haben wird“.

Medizinprodukte: EU-Kommission gibt Vorsorgeprinzip auf

Die Benannten Stellen haben in einem offenen Brief an die Mitglieder des EU-Parlaments und des Europäischen Rats davor gewarnt, das Sicherheitsniveau von Medizinprodukten in der EU zulasten der Patientinnen und Patienten massiv zu senken. Das wäre der Fall, wenn die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Änderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und der In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) unverändert verabschiedet werden. So sollen unangekündigte Produktionskontrollen weitgehend abgeschafft und die Anforderungen für Hochrisikoprodukte abgesenkt werden. „Mit den geplanten Änderungen der Medizinprodukte-Verordnung gibt die EU-Kommission das Vorsorgeprinzip weitgehend auf“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „In Zukunft werden Sicherheitsmängel bei Medizinprodukten in vielen Fällen erst dann erkannt, wenn es einen Verdacht gibt oder Menschen bereits zu Schaden gekommen sind.“ Das könne bei Infektionen und Verletzungen der Fall sein, die als Folge unsicherer Medizinprodukte auftreten, oder wenn Material- oder Produktionsfehler bekannt werden. Aus Sicht des TÜV-Verbands hat die im Jahr 2017 verabschiedete Medizinprodukteverordnung das Ziel erreicht, Risiken frühzeitig zu erkennen und Patienten besser zu schützen. Gleichzeitig besteht Reformbedarf. Bühler: „Die MDR muss schlanker, klarer und unbürokratischer werden, ohne das Sicherheitsniveau für die Patientinnen und Patienten abzusenken.“

SOPIRA-Kampagne gewinnt Award

Die Kampagne „Lokalanästhesie ist die Visitenkarte der Praxis“ hatte definitiv das Potenzial für einen Dental Marketing Award. Aus einer breit angelegten Service-Offensive heraus entstand ein aufmerksamkeitsstarker Kampagnenauftritt mit einem klaren Ziel: Praxen dabei zu unterstützen, ihre Patienten zu begeisterten Fans zu machen.

BZÄK fordert hohe Standards bei der Anerkennung von Abschlüssen aus Drittstaaten, um den Patientenschutz zu gewährleisten

Der 21. Europatag der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) am 08. Juli diskutierte die geplante Reform der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie. Unter dem Titel „Anerkennung ohne Grenzen? Fachkräftesicherung zwischen Binnenmarkt und Patientenschutz“ wurde mit einem hochkarätigen Podium die zentrale Frage diskutiert: Lässt sich die Anerkennung von Abschlüssen von Zahnärztinnen und Zahnärzte aus Drittstaaten mit den hohen Anforderungen an den Patientenschutz in Einklang bringen?

Das sind die Gewinner beim Dental Marketing Award 2026

Am 7. Juli 2026 versammelte sich die Dental-Branche in exklusivem Rahmen unter der Elbkuppel des Hotel Hafen Hamburg, um die wirkungsvollsten Kampagnen und EducationAngebote des Jahres 2025 zu feiern. Mehr als 80 Gäste aus Unternehmen, Agenturen sowie Medien und Marktforschung nahmen an der Verleihung des Dental Marketing Award 2026 teil.

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