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Zahnmedizin

Tabakkonsum und Implantate: Was gibt es Neues?

Der Tabakkonsum, insbesondere das Rauchen von Zigaretten, ist ein wesentlicher, wissenschaftlich belegter Risikofaktor für zahlreiche systemische und orale Erkrankungen wie Parodontitis, nekrotisierende parodontale Erkrankungen, Leukoplakien oder Mundhöhlenkarzinome. Bei der Vielzahl in Deutschland gesetzter oraler Implantate und der damit einhergehenden Zunahme periimplantärer Erkrankungen stellt sich nach wie vor die Frage, inwiefern der Tabakkonsum im Rahmen der Implantologie Berücksichtigung finden sollte. 

Wie nehmen Kinder mit MIH ihre Mundgesundheit wahr?

Das Krankheitsbild der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) hat sich zu einem hochaktuellen Thema in der Zahnmedizin entwickelt. Dabei handelt es sich um einen qualitativen Defekt des Schmelzes, der klassischerweise an einem bis zu 4 ersten bleibenden Molaren mit oder ohne Einbezug der bleibenden Inzisiven auftritt. Der folgende Beitrag gibt eine kurze Übersicht zum Krankheitsbild und zeigt auf, wie betroffene Kinder ihre Mundgesundheit wahrnehmen.

Transilluminationsunterstützte Infiltrationsbehandlung entwicklungsbedingter Schmelzläsionen – ein modernes Therapiekonzept

Die Entstehung entwicklungsbedingter Schmelzläsionen wird auf präeruptive Strukturstörungen des Zahnschmelzes zurückgeführt. Diese lassen sich in quantitative und qualitative Defekte unterteilen, wobei die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) der qualitativen Form zugeschrieben wird. Ihre Behandlung erfordert eine individualisierte Planung, wird aber insbesondere durch die hohe Varianz der Läsionstopografie erschwert. Bei der Transillumination-Aided Infiltration (TAI) handelt es sich um ein Verfahren, das mithilfe der „Durchleuchtung“ die Behandlungsplanung vereinfacht und die Vorhersagbarkeit des Behandlungsergebnisses verbessert. Nachfolgend wird das Therapiekonzept detailliert vorgestellt und das klinische Vorgehen anhand eines Patientenbeispiels beschrieben.

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