Anzeige

Autor/in

Susanne Effenberger

Dr. Susanne Effenberger

Staatsexamen Zahnheilkunde Georg-August-Universität Göttingen  Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotion, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Charité-Universitätsmedizin Berlin Leitung Klinische Forschung, DMG Dental-Material Gesellschaft mbH

als Favorit hinzufügen

4 Artikel verfügbar


Anzeige

Anzeige

MIH-Läsionen der Frontzähne: Diagnose und Behandlung auf einen Blick

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) ist eine systemisch verursachte Störung der Zahnschmelzbildung, die ein bis vier bleibende erste Molaren betrifft und oft auch die Inzisiven einschließt. Bei MIH-Läsionen der Frontzähne ist ein strukturiertes und zugleich feinfühliges Vorgehen von zentraler Bedeutung, um sowohl funktionelle als auch ästhetische Aspekte bestmöglich zu berücksichtigen. Im Anschluss an eine präzise Diagnostik sollten individuelle Therapiekonzepte entwickelt werden, die das Ausmaß der Schmelzschädigungen, das Lebensalter der Patientinnen und Patienten sowie deren persönliche ästhetische Vorstellungen gezielt einbeziehen.

Minimalinvasive Lösungen im Fokus: Diagnostik und Therapieentscheidungen für vestibuläre Schmelzdefekte

Als vestibuläre Schmelzläsionen werden eine Vielzahl prä- und posteruptiver Strukturstörungen des Zahnschmelzes zusammengefasst. Sie lassen sich in quantitative und qualitative Defekte einteilen und stellen ein komplexes und multifaktorielles Problem dar. Im vorliegenden Beitrag werden die klinischen Aspekte der am häufigsten diagnostizierten Schmelzdefekte sowie ihre Therapieoptionen detailliert beschrieben und erläutert. Dabei legen die Autoren/-innen ein besonderes Augenmerk auf die individualisierte Behandlungsplanung als wichtigen Schlüsselfaktor, um ein bestmögliches Ergebnis für die Patienten/-innen zu erzielen.

Transilluminationsunterstützte Infiltrationsbehandlung entwicklungsbedingter Schmelzläsionen – ein modernes Therapiekonzept

Die Entstehung entwicklungsbedingter Schmelzläsionen wird auf präeruptive Strukturstörungen des Zahnschmelzes zurückgeführt. Diese lassen sich in quantitative und qualitative Defekte unterteilen, wobei die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) der qualitativen Form zugeschrieben wird. Ihre Behandlung erfordert eine individualisierte Planung, wird aber insbesondere durch die hohe Varianz der Läsionstopografie erschwert. Bei der Transillumination-Aided Infiltration (TAI) handelt es sich um ein Verfahren, das mithilfe der „Durchleuchtung“ die Behandlungsplanung vereinfacht und die Vorhersagbarkeit des Behandlungsergebnisses verbessert. Nachfolgend wird das Therapiekonzept detailliert vorgestellt und das klinische Vorgehen anhand eines Patientenbeispiels beschrieben.

Anzeige
Anzeige