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Zahnmedizin

Das Inlay als Problemlöser bei Aufbissbeschwerden?

Zahnschmerzen sind unangenehm – hört man seitens der Patienten/-innen. Demzufolge ist man bemüht, schnell die Schmerzursache zu finden und eine adäquate Therapie anzustreben. Dass Aufbissbeschwerden nach Kompositrestaurationen auftreten können, ist auch landläufig bekannt, genauso wie deren häufigste Ursache: Verarbeitungsfehler im Rahmen der Adhäsivanwendung. Aufgrund der heute nahezu überall vorhandenen Behandlungsroutine in der Adhäsivtechnik sind derartige Anwendungsfehler zwar immer seltener anzutreffen, kommen jedoch immer noch vor. Neu ist allerdings der Therapieversuch, bei Aufbiss- und Kälteempfindlichkeit die gerade gelegte Kompositfüllung durch ein Keramikinlay zu ersetzen. Dass dies vielleicht nicht die allerbeste Idee ist, illustriert der vorliegende Fallbericht.

Zinnfluorid bei Dentinhypersensibilität

Allein in Deutschland leidet etwa jeder Dritte an Dentinhypersensibilität. Sie entsteht durch freiliegendes Dentin als Reaktion auf äußere Reize und ist gekennzeichnet durch einen episodisch zumeist kurzzeitig auftretenden Zahnschmerz. Betroffene beschreiben ihre Schmerzen beispielsweise als scharf, pochend, plötzlich, unangenehm oder unerträglich.

Knochenaufbau und Implantation beim Angstpatienten – eine strikt patientenorientierte Lösung

Bei Patienten höheren Alters kann ein partieller Zahnverlust insofern eine psychische Belastung darstellen, dass sich darin der Alterungsprozess widerspiegelt und mit einem – wenn auch nur subjektiv empfundenen – Attraktivitätsverlust einhergehen kann. Kommen zu diesen Stressoren noch weitere hinzu, wie die Ungewissheit über das Behandlungsergebnis oder eine – faktisch meist unbegründete – Angst vor den Schmerzen eines Eingriffs, kann die Summe dieser Stressfaktoren eine sogenannte Zahnarztangst manifestieren, die eine frühzeitige Behandlung verhindert und in der Folge eine komplexe Therapie erst notwendig werden lässt.

Studie: Wie stark belasten Hilfsmittel für die Interdentalreinigung die Umwelt?

In der Januar-Ausgabe des Journal of Clinical Periodontology findet sich die Veröffentlichung einer Forschungsarbeit aus dem Eastman Dental Institute (London), in der auf die unterschiedlichen Umweltbelastungen eingegangen wird, die durch die Nutzung von Hilfsmitteln zur interdentalen Reinigung entstehen [1]. In dem Artikel wird deutlich, wie vielschichtig die Analyse der Umweltproblematik schon in diesem eng umschriebenen Bereich ausfallen muss, um zu wissenschaftlich belastbaren Aussagen zu finden.

Potenziell maligne Läsionen der Mundschleimhaut

Potenziell maligne Veränderungen (PMV) der Mundschleimhaut können mit dem Risiko einer malignen Entartung assoziiert sein. Da Therapie und Prognose beispielsweise des Mundhöhlenkarzinoms wesentlich vom Tumorstadium abhängen, ist die Früherkennung von entscheidender Bedeutung. Hier kommt den behandelnden Zahnärzten/-innen eine besondere Schlüsselrolle zu, durch regelmäßige visuelle Inspektion und digitale Palpation der Mundhöhle im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen potenziell maligne Läsionen frühzeitig zu erkennen, korrekt zu diagnostizieren und weiterführende Maßnahmen einzuleiten.

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