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Zahnmedizin

Studie: Risikofaktoren für Zahnverlust nach Parodontitistherapie – eine 20-Jahres-Evaluation

Welche zahnbezogenen Risikofaktoren begünstigen Zahnverlust nach systematischer Parodontitistherapie? Diese Fragestellung lag der im Folgenden dargestellten Studie an der Universitätsklinik Heidelberg zugrunde. Untersucht wurde das Überleben von parodontal beeinträchtigten Zähnen nach systematischer Parodontitistherapie bei Patienten in der Unterstützenden Parodontitistherapie (UPT). Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Patientenadhärenz in der UPT für den langfristigen Zahnerhalt.

Der Risikopatient in der zahnärztlichen Praxis

Als Risikopatienten werden definitionsgemäß Patienten eingestuft, bei denen sich durch lokale oder systemische Erkrankungen oder Veränderungen spezifische pathophysiologische Aspekte ergeben, die einen ungehinderten standardisierten Ablauf eines zahnärztlich chirurgischen Eingriffs erschweren, unmöglich machen oder die Erfolgsquote signifikant negativ beeinflussen. Folgender Artikel soll am Beispiel von 3 Risikogruppen einen Überblick über mögliche Komplikationen in der täglichen Praxis geben und basierend darauf ein evidenzbasiertes Komplikationsmanagement vermitteln.

Die orthograde Entfernung frakturierter Instrumente aus dem Wurzelkanal

Seit der Einführung von Nickel-Titan-Instrumenten ist eine ansteigende Inzidenz von Instrumentenfrakturen zu verzeichnen. Verbleibende Instrumentenfragmente sowie falsches Vorgehen bei der Entfernung können die Erfolgsprognose der Wurzelkanalbehandlung verschlechtern und schlimmstenfalls kann Zahnverlust die Folge sein. Nachfolgend werden Faktoren aufgezeigt, welche die Frakturneigung sowie Entfernbarkeit beeinflussen. Detailliert werden das klinische Vorgehen sowie Methoden zur orthograden Entfernung frakturierter Instrumente beschrieben.

Ist der Begriff somatoforme Prothesenunverträglichkeit noch zeitgemäß?

Patienten mit persistierenden diffusen Beschwerden können das zahnärztliche Team in hohem Maße belasten. Durch den Leidensdruck der Betroffenen ist das Risiko groß, dass alle Beteiligten in einen diagnostischen und therapeutischen Amoklauf geraten. Der Beitrag soll im Sinne eines narrativen Reviews, ausgehend von bisher bekannten Diagnosen und auf Basis einer praxisorientierten selektiven Literaturauswahl, einen Überblick über aktuelle Erkenntnisse geben, diese einordnen und Empfehlungen für eine Differenzierung und strukturierte Vorgehensweise aufzeigen.

Implantate und Knochenantiresorptiva

Aufgrund der demographischen Entwicklung finden sich immer mehr Patienten unter Antiresorptivatherapie (Bisphosphonate, Denosumab). Eine Nebenwirkung stellt die Antiresorptiva-assoziierte Osteonekrose der Kiefer (AR-ONJ) dar, zu der eine S3-Leitlinie existiert, die Handlungsempfehlungen zur Osteonekrosevermeidung (Prophylaxe, Prävention, Früherkennung) sowie zur Osteonekrosediagnostik und -therapie bietet [1].

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