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Zahnmedizin

Update der wichtigsten zahnärztlichen Arzneimittelgruppen

In der zahnärztlichen Arzneimitteltherapie werden zumeist nur wenige Wirkstoffe im Rahmen einer aktuellen Behandlung eingesetzt. Damit unterscheidet sie sich deutlich von der allgemeinmedizinischen Pharmakotherapie. Die meisten Dentalpharmaka besitzen eine große therapeutische Breite, zudem treten durch die orale Gabe akute Nebenwirkungen eher selten auf. Andererseits werden zahnärztliche Behandlungen und besonders oralchirurgische Eingriffe zunehmend komplexer. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels mit steigendem Altersdurchschnitt der Bevölkerung wächst die Zahl multimorbider Patienten, die besonders anfällig für Neben- und Wechselwirkungen bei der Pharmakotherapie sind.

Prävention der periimplantären Mukositis

Implantate gehören in Deutschland mittlerweile zu den standardmäßigen Therapieangeboten in der zahnärztlichen Praxis. Um einen langfristigen Behandlungserfolg und eine lange Lebensdauer der Implantatversorgung zu erzielen, ist neben der fachlichen Kompetenz in der Praxis vor allem die Compliance der Patienten ein entscheidender Faktor. Die häusliche Mundhygiene mit geeigneten Zahnbürsten und Hilfsmitteln zur Interdentalreinigung in Kombination mit Zahnpasten und Mundspülungen, die pflegende und biofilmreduzierende Wirkstoffe enthalten, ist von essenzieller Bedeutung. Eine entsprechende Ernährungslenkung ergänzt die Prophylaxemaßnahmen. Gemeinsam mit einer professionellen Implantat- und Zahnreinigung bei regelmäßigen Recall-Intervallen kann somit einer periimplantären Mukositis und weiteren Folgeerkrankungen (z. B. Periimplantitis) wirksam vorgebeugt werden.

Hand- oder Ultraschallinstrumentation – was ist effektiver?

Die Parodontitis ist eine Infektionskrankheit, deren Pathogenese durch komplexe Interaktionen zwischen einem polymikrobiellen Biofilm und der Immunantwort des Wirtes gekennzeichnet ist. Wesentlicher Bestandteil der systematischen Parodontitistherapie ist nach wie vor das regelmäßige Biofilmmanagement. Es hat zum Ziel, Menge und Zusammensetzung des Biofilmes so zu beeinflussen, dass ein Zustand der Homöostase zwischen Biofilm und Immunreaktion erhalten bleibt und keine überschießenden inflammatorischen Reaktionen eintreten, die zu weiterem parodontalen Gewebeverlust führen [1].

Patientenführung in der Parodontologie

Zahnärzte begegnen im Praxisalltag Patienten mit unterschiedlicher Compliance. Bei Patienten, die eine Parodontosebehandlung vor sich haben, ein PA-Rezidiv erleiden oder dauerhaft ihre parodontale Gesundheit nach PA-Therapie erhalten möchten, ist im Rahmen einer nachhaltigen Therapie ein regelmäßiger Recall zur unterstützendenden Parodontitistherapie (UPT) in festgelegten Zeitabständen erfolgsrelevant. Der langfristige Erfolg hängt jedoch davon ab, ob die Patienten mitmachen und motiviert bleiben. Die Patientenführung in der Parodontologie erfordert neben der zahnärztlichen Fachkompetenz weitere Führungs- und Kommunikationsfähigkeiten, die man erlernen muss.

Füllungstherapie neu definiert

GC ist stolz auf das neueste Mitglied der Produktfamilie: G-ænial A'CHORD, ein neues, universelles Composite-Restaurationsmaterial mit einem vereinfachten Farbsystem. G-ænial A'CHORD ist den Zahnärzten/-innen gewidmet, die nach Vereinfachung streben, aber keine Kompromisse in Bezug auf Ästhetik und Haltbarkeit eingehen möchten.

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