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Zahnmedizin

Ein kieferorthopädisch-kieferchirurgisches Konzept

Bei den kieferorthopädisch behandelten erwachsenen Patienten nimmt die kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie einen zwar numerisch nur relativ geringen Anteil ein, stellt aber nichtsdestoweniger hinsichtlich der individuellen Therapiezielbestimmung und Behandlungsplanung eine komplexe Herausforderung an das Behandlerteam dar. Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag leisten, um insbesondere die für Klasse III-Dysgnathien typischen Abweichungen von der regelrechten skelettalen und v.a. Weichteilkonfiguration darzustellen und diese den Parametern des als ästhetisch empfundenen Gesichtsaufbaus gegenüberzustellen.

Selbstorganisierendes Peptid stärkt nachweislich den Zahnschmelz

Das Tragen einer festen Zahnspange kann dazu führen, dass an deren Randbereichen Zahnschmelz stärker demineralisiert, was ein Ausgangspunkt für Karies sein kann. Diesem Effekt lässt sich mit einer Kombination aus dem Peptid P11-4 und Fluorid entgegenwirken, zeigt eine Studie der Philipps-Universität Marburg und des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, in der die Effizienz dieser Kombination nachgewiesen wurde. Die Forschungsergebnisse wurden mit dem Oral-B-Preis für Kinderzahnheilkunde und Prävention 2020 ausgezeichnet.

Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) – weiterhin ein großes Gesundheitsproblem in Deutschland

Laut einer neusten Studie wurden im Jahr 2019 in Deutschland rund 230.000 der Sechs- bis Neunjährigen aufgrund von Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) behandelt [1]. Damit sind ca. acht Prozent der Kinder dieser Altersgruppe davon betroffen. Die Studie zeigt auch, dass es keinen Zusammenhang zwischen MIH und sozialer Herkunft gibt. So sind sowohl Kinder aus einkommensschwachen als auch aus einkommensstarken Elternhäusern aufgrund von sogenannten Kreidezähnen in Behandlung [1]. Die genauen Ursachen der MIH sind allerdings weiter wissenschaftlich ungeklärt und werden erforscht. Umso wichtiger ist es, den betroffenen Kindern eine Lösung zu bieten.

Hygienemaßnahmen in der Zahnarztpraxis in Corona-Zeiten

Bald blicken wir auf 1 Jahr Pandemie zurück – und damit auf viele mit Corona verbundenen Maßnahmen in der Zahnarztpraxis und auf manche Verunsicherung, was für eine Pandemie-taugliche Hygiene sinnvoll ist. Von den jüngst gültigen Empfehlungen sind manche bereits überholt, andere sind weiter gültig, neue kommen hinzu. Hygieneexpertin Viola Milde erläutert im Folgenden, welche Maßnahmen für Sie und Ihr Team heute wichtig sind.

Patientenindividuelle Implantat-Restaurationen – gestern und heute

Die prothetischen Optionen in der dentalen Implantologie haben sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Paradigmenwechsel stellt das Etablieren von patientenindividuellen CAD/CAM-Abutments dar. Gestern und heute – die Vorgehensweisen werden im Artikel gegenübergestellt und die Vorteile des modernen Vorgehens herausgearbeitet. Das Autorenteam setzt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema „Implantataufbauten“ auseinander. Im Bereich der patientenindividuellen Abutments gehören die Autoren mit zu den Pionieren und blicken auf eine vergleichsweise lange Erfahrung zurück.

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