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Zahnmedizin

Die „osseophile“ Oberfläche eines Zirkon-Implantats – der Erfolgsfaktor für die Osseointegration?

Non-Osseointegrations-Raten von bis zu 50 % werden für verschiedene Keramiksysteme „unter der Hand“ auf Keramik-Kongressen angegeben. Frustration und Verzweiflung gingen unter den Zirkon-Insider-Zahnärzten/innen um. Eine raue, bioaktive und „osseophile“ Oberfläche eines inerten Zirkon-Implantats stellt deshalb aktuell eine große Herausforderung seitens der Industrie dar und gilt wohl als der Hauptfaktor zur Osseointegration im Kieferknochen.

Er ist wieder da: der zahnärztliche Kinderpass

Vor 20 Jahren hat ihn die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) erstmals herausgegeben: den zahnärztlichen Kinderpass. Der „Vorsorgefahrplan“ für Kinder bis 6 Jahre ist bei Zahnärzten und Patienten gleichermaßen beliebt. Jetzt hat die BLZK ihren Kinderpass inhaltlich aktualisiert – zum Beispiel hinsichtlich der neuen Früherkennungsuntersuchungen für unter 3-Jährige.

Parodontitis könnte Alzheimer begünstigen

Prävention und Behandlung von Parodontitis zählten bislang nicht zu den empfohlenen Vorsorgemaßnahmen gegen die Alzheimer-Demenz. Das könnte sich laut neuester Erkenntnisse einer aktuellen US-amerikanischen Studie in Zukunft ändern: Forscher gehen davon aus, dass das pathogene Bakterium Porphyromonas gingivalis neben Parodontitis auch für die Entstehung der Alzheimer-Demenz ursächlich ist.

Komplexe Augmentationen mittels CAD/CAM-gefertigter Titangitter

Aktuelle Verfahren mit partikuliertem Augmentationsmaterial erweitern vorhersagbar das Indikationsspektrum der Guided Bone Regeneration (GBR) hin zu komplexen Knochendefekten. Die Schaffung eines lage- und volumenstabilen Hohlraums ohne Mikrobewegungen ist mit einem patientenindividuellen Titangitter möglich. Hierfür werden die CT- bzw. DVT-Patientendatensätze für eine digitalisierte Planung des Augmentationsvolumens angewendet und das Gitter mittels 3D-Titandruckverfahren hergestellt.

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