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Zahnmedizin

Diastemaschluss mit einer einzigen Universalfarbe

Bei kleineren ästhetischen Korrekturen, wie z. B. einem Verschluss eines Diastemas, stellt die direkte Kompositrestauration eine substanzschonende, schnelle und preisgünstige Alternative zur Veneerversorgung dar. Allerdings erweist sich in vielen Fällen die korrekte Farb- und Formgestaltung als schwierig. Zur Vereinfachung setzt man seit Jahren auf Universalfarben anstatt komplexer Schichttechniken. Nachfolgend wird an 2 Patientenbeispielen die Diastema-Versorgung mit nur einer einzigen Universalfarbe und ohne komplexe Schichtung veranschaulicht.

Gesunde Kinderzähne von Anfang an

Schon ab der 6. Schwangerschaftswoche entwickeln sich die Milchzähne eines Kindes. Indem werdende Mütter auf die eigene Mundgesundheit achten, schaffen sie bereits in der Schwangerschaft eine wichtige Grundlage für die Mundgesundheit ihres Kindes.< Noch ist Karies im Milchgebiss jedoch die häufigste chronische Erkrankung bei Klein- und Kindergartenkindern. Um frühkindliche Karies zu verhindern und noch mehr Kindern ein Aufwachsen mit kariesfreien Zähnen zu ermöglichen, sollte die Vorsorge bereits in der Schwangerschaft beginnen.

Der Zusammenhang zwischen Adipositas und Parodontitis

Der enge Zusammenhang zwischen Parodontitis und systemischen Erkrankungen wie Diabetes oder kardiovaskulären Erkrankungen wurde in den letzten Jahren vielfach untersucht und nachgewiesen. Zahlreiche Studien belegen, dass Parodontitis auch mit Adipositas assoziiert ist, wobei ebenfalls in Betracht gezogen wird, dass zwischen beiden Krankheitsbildern eine bidirektionale kausale Beziehung bestehen könnte. Aus diesem Grund und angesichts der stetig wachsenden Zahl der Betroffenen kommt der umfassenden Patientenaufklärung über die Zusammenhänge und möglichen Wechselwirkungen eine entscheidende Bedeutung zu, ebenso wie einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit.

Speichelmangel als Risikofaktor im Gesamtkontext Mundgesundheit

Die hauptsächlich medikamenteninduzierte Mundtrockenheit bei Senioren findet eine immer stärkere Beachtung in der wissenschaftlichen Literatur und im zahnmedizinischen Praxisalltag. Für viele Patienten ist es möglich, weniger durch Therapie der Ursachen als vielmehr durch individuell angepasste Maßnahmen zur Symptomlinderung eine Verbesserung der täglichen Symptomatik zu erreichen. Im Kontext einer alternden Bevölkerung und einer prognostizierten deutlichen Zunahme von Senioren mit kognitiven Einschränkungen, Multimorbidität und damit Pflegebedarf ist künftig mit einem signifikanten Anstieg der von Xerostomie und Hyposalivation betroffenen Menschen zu rechnen; daher wird es notwendig sein, die bisherigen Erkenntnisse und Therapieempfehlungen an diese Patientengruppe anzupassen.

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