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Zahnmedizin

Prävention, Diagnose und Management von Kieferosteonekrosen (ONJ) während einer osteoprotektiven Therapie onkologischer Patienten

Osteoprotektive Medikamente wie Bisphosphonate oder Denosumab reduzieren im Achsenskelett das Fortschreiten von osteolytischen Knochenmetastasen. Bei manchen Patienten kommt es zu Kieferosteonekrosen (ONJ) mit freiliegendem Knochen und schweren Entzündungen im Mundraum. Im nachfolgenden Beitrag werden die Risikofaktoren für das Auftreten von medikamenten-abhängigen Kieferosteonekrosen (MRNJ) erläutert. Es werden Hinweise aufgezeigt, wie die entzündlichen Stellen erkannt werden können, welche therapeutischen Maßnahmen ergriffen werden müssen und worauf bei der Prävention zu achten ist. An den Artikel ist eine Lernerfolgskontrolle gekoppelt, die mit 2 CME-Punkten bewertet wird. Am Ende des Artikels werden Sie zum Multiple-Choice-Fragebogen geführt.

Der chronische Schmerzpatient in der zahnärztlichen Behandlung

Der Zahnarzt muss die dem akuten und chronischen Schmerzgeschehen zugrundeliegenden Mechanismen verstehen und differenzieren können, entsprechend diagnostizieren und (interdisziplinär) therapieren. Der Akutschmerz hat eine lebenserhaltende Bedeutung; beim chronischen Schmerz ist diese Warnfunktion verloren gegangen und der Schmerz ist zu einem eigenständigen Krankheitsbild geworden. Für den Praktiker ist die Diagnostik und korrekte Primärbefundung des Akutschmerzes in der Alltagsroutine Standard, da ohne diese kein korrektes Schmerzmanagement möglich ist. Jedoch dürfen chronische Schmerzpatienten nicht genauso diagnostiziert oder sogar unter Annahme einer akuten Symptomatik fehltherapiert werden. Somit gilt es, diese Patienten zu erkennen, geeignete Diagnoseschritte einzuleiten und gegebenenfalls interdisziplinär zu behandeln. Für den Behandler gilt es abzuwägen, ob durch die zahnärztliche Behandlung eine Linderung der Beschwerden auftritt oder möglicherweise eine Verstärkung (wiederholte invasive Behandlunge ) oder Verschlechterung des funktionellen Zustandes (Extraktion von Zähnen) resultieren könnte. Die Basis einer Therapie darf nicht das veraltete Reiz-Reaktionsprinzip sein. Nach dem Ausschluss somatischer und lokaler Ursachen müssen andere Krankheitsbilder in der Diagnostik berücksichtigt werden, denn die Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung ist ein komplexer Prozess. Hierbei sind sowohl zentrale als auch periphere Veränderungen des Nervensystems von Bedeutung. Dieser Artikel soll einen Überblick über unterschiedliche orofaziale Schmerzbilder schaffen und entsprechende Diagnostik-, sowie Therapiemöglichkeiten aufzeigen.

Erweiterte Rückwärtsplanung mit allogenem Knochenblock zur absoluten Kieferkammerhöhung

Ermöglicht das verfügbare Knochenangebot im Kiefer keine Implantation, ist häufig eine Knochenblocktransplantation indiziert. Das lange Zeit übliche Vorgehen mit autologen Transplantaten birgt eine vergleichsweise hohe Belastung für den Patienten. Hier kann der allogene Knochenblock eine Alternative sein. Der Autor stellt anhand eines „spektakulären“ Fallbeispiels – absolute Kieferkammerhöhung – dar, wie patientenindividuell allogene Knochenblöcke CAD/CAM-gestützt hergestellt und transplantiert werden können. Nach der Einheilung der Transplantate boten kurze Implantate (SICmax, SIC invent) den Ausweg für die sichere Verankerung des Zahnersatzes.

Aufklärung von MIH-Patienten

Die jungen Patienten und ihre Eltern aufzuklären und zu motivieren, ihnen Ängste und Sorgen zu nehmen und sie nachhaltig zu unterstützen, ist keine einfache Aufgabe. GC hat eine Broschüre im Sinne der lösungsorientierten Behandlungen von MIH-Patienten und Betroffenen entwickelt, um junge Patienten und ihre Eltern aufzuklären.

Fluoridaufnahme: schädlich für Leber und Niere und in der Schwangerschaft?

Eine aktuelle Studie [1] der York Universität in Toronto hat die Auswirkungen der systemischen Fluoridaufnahme in der Schwangerschaft untersucht. Sie ergab, dass diese zu einem geringeren IQ des Nachwuchses führt. Eine weitere aktuelle Studie [2] aus den USA bringt die systemische Aufnahme von Fluoriden mit einer Einschränkung der Leber- und Nierenfunktion bei amerikanischen Jugendlichen in Verbindung.

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