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Zahnmedizin

Prävention des Periimplantitis-Risikos durch spezielle Implantatgeometrie

Das Bestreben, das Risiko für eine Mukositis bzw. Periimplantitis bereits von Beginn der Implantattherapie zu reduzieren, setzt u. a. das Verwenden eines entsprechenden Implantatdesigns voraus. Dargestellt wird ein Patientenfall, bei dem die Sofortimplantation mit dem SICvantage max (SIC invent) erfolgt ist. Das Implantatsystem ist aus mehreren Gründen gut für die Periimplantitis-Prävention geeignet. Die Autoren gehen auf einige präventive Faktoren ein und stellen ein im Alltag bewährtes implantatprothetisches Protokoll vor.

MIH – Ätiologie, Diagnostik und Therapie

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) beschäftigt die zahnmedizinische Forschung seit einiger Zeit. Die Ursachen dieser Erkrankung konnten jedoch noch nicht abschließend geklärt werden. Wohl aber wurden klinische Kriterien für die Diagnostik identifiziert, geeignete Klassifikationen zur Einteilung in unterschiedliche Schweregrade und Ausprägungen erstellt sowie ein Therapieplan fußend auf einem solchen Index entwickelt. Der folgende Beitrag fasst diese Einteilungen und Therapieoptionen auf dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft prägnant und praxisnah zusammen.

Ätiologie und Therapie der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) ist neben Karies die zweithäufigste Ursache für die Restauration von Zähnen im Kindes- und Jugendalter. Doch woher kommt diese Strukturstörung und vor allem: Welche Therapien empfehlen sich? Der vorliegende Beitrag fasst den derzeitigen Kenntnisstand zur Ätiologie zusammen und beschreibt das Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten der MIH, um daraus Empfehlungen für den klinischen Alltag abzuleiten. Während an MIH-assoziierten Strukturstörungen ohne Oberflächeneinbruch kein operativer Therapiebedarf besteht, ist die Restauration an Schmelzeinbrüchen typischerweise indiziert.

Ratgeber: Patientenorientierte Behandlung bei MIH

Neben den diversen Defekten am Zahnschmelz können bei der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) auch andere belastende Symptome auftreten, bspw. Hypersensibilitäten. Die betroffenen Kinder reagieren zudem u.U. eingeschränkt auf die Lokalanästhesie, was die Therapie erschwert. Jedoch: ohne rechtzeitige professionelle Behandlung können sich die Beschwerden verstärken, denn die von MIH betroffenen Zähne können zu schneller Kariesbildung neigen, die ebenfalls Schmerzen verursacht. Bei manchen Kindern verändert sich sogar das Ess- und Putzverhalten, da sie versuchen, Schmerzen zu vermeiden.

Frühkindliche Karies – Aktuelle Prävalenzdaten und neue Präventionsansätze

Die frühkindliche Karies (auch: Early Childhood Caries – ECC) ist eine besonders aggressive, relativ weitverbreitete Form der Karies im Milchgebiss. Durch die jüngst eingeführten Vorsorgeuntersuchungen für Kinder ab 6 Monaten bis 3 Jahre wird nun eine Präventionslücke geschlossen, insbesondere um diese Form der Karies zu vermeiden. Im folgenden Beitrag werden Definition, klinisches Bild der ECC, Prävalenz, Ätiologie und aktuelle Präventionsstrategien erläutert.

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