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Zahnmedizin

Intraoralscanner: Wie praxistauglich sind sie?

Vielfältig ist heutzutage das Angebot an Intraoralscannern. Neben der alleinigen Scannerfunktion besitzen einige Geräte bereits Zusatzfunktionen, die dem Patienten das Behandlungsergebnis simulieren oder dem Zahntechniker zusätzliche Informationen für die Herstellung des Zahnersatzes geben. Für eine erfolgreiche Implementierung eines Intraoralscanners in den gesamten digitalen Praxisworkflow sind neben einem guten IT-Support mit einer entsprechenden Infrastruktur vor allem gute theoretische und praktische Kenntnisse der Anwender, d.h. Praxisteam und Dentallabor, unerlässlich. Der vorliegende Artikel soll einen Einblick in den Behandlungsablauf mit Intraoralscannern geben sowie die damit einhergehenden Chancen und Herausforderungen aufzeigen.

Künstliche Intelligenz zur Bildanalyse in der Zahnmedizin – Wunsch oder Wirklichkeit?

Bildgebende Diagnostik ist aus der Zahnmedizin nicht wegzudenken: Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 55 Millionen zahnärztliche Röntgenbilder angefertigt; die Zahnmedizin fertigt mehr Röntgenbilder an als fast alle anderen medizinischen Disziplinen zusammen [12,2]. Dazu kommen weitere Bildgebungsverfahren wie Fotografie, intraorale Kameras oder dreidimensionale Scanner. In der Karies- und Parodontitisdiagnostik, der Endodontie, der Herstellung vor allem von keramischen Restaurationen und Zahnersatz, der chirurgischen Diagnostik und Therapieplanung sowie der kieferorthopädischen Planung und Verlaufskontrolle sind bildgebende Verfahren allgegenwärtiger Bestandteil der täglichen Praxis.

Der Zusammenhang zwischen Parodontitis und COPD

Eine Reihe wissenschaftlicher Studien zeigt, dass die unbehandelte Parodontitis nicht nur lokal Schäden anrichtet, sondern auch eine ernstzunehmende Gefahr außerhalb der Mundhöhle darstellt. So sollte und wird auch zunehmend vom zahnärztlichen Team auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatische Arthritis, Diabetes oder Schwangerschaftskomplikationen hingewiesen. Die Auswirkungen einer chronischen Parodontitis auf die Atemwege sind dagegen in der Zahnärzteschaft weniger bekannt. Dabei begegnet das Praxispersonal immer häufiger Patienten mit einer COPD – eine Erkrankung, die längst den Status einer Volkskrankheit erreicht hat.

Eine Alternative zum autologen Knochen und zur lokalen Lappenplastik?

Die dreidimensionale Kieferaugmentation stellt als präimplantologische Maßnahme eine chirurgische und biologische Herausforderung dar. Patientenspezifische CAD/CAM-gefertigte Titangitter, die an die individuelle Defektmorphologie angepasst werden können, sind klinisch hochrelevant und werden immer häufiger eingesetzt. Ziel dieses Beitrags ist es, im Rahmen eines klinischen Fallbeispiels die biomaterial-basierte Knochenregeneration unterhalb und das Weichgewebsmanagement oberhalb eines CAD/CAM gefertigten Titangitters als Alternativverfahren zum autologen Knochen und zur herkömmlichen Lappenplastik vorzustellen.

Pathogenese der Periimplantitis

In der 50-jährigen Erfolgsgeschichte der oralen Implantologie sehen wir uns zunehmend mit entzündlichen Auswirkungen im periimplantären Weich- und Hartgewebe konfrontiert. Dies ist u.a. bedingt durch den zunehmenden Einsatz dentaler Implantate, eine großzügige Indikationsstellung und mangelnde Beachtung patientenbedingter Risikofaktoren.

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