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Zahnmedizin

Zuverlässiger Workflow für Zahnfarbbestimmung und -reproduktion

Die Standardisierung der visuellen Zahnfarbbestimmung und die präzise Farbreproduktion sind Herausforderungen im zahnärztlichen Praxisalltag. Denn die menschliche Farbwahrnehmung basiert auf subjektiven, visuellen Sinneseindrücken und wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. So haben etwa die Lichtverhältnisse bei der visuellen Zahnfarbbestimmung einen entscheidenden Einfluss auf die ermittelte Zahnfarbe. Die Grundfarbe des Zahnes wird maßgeblich durch das Dentin definiert, während die darauf liegende Schmelzschicht je nach Stärke und Transluzenz unterschiedliche optische Effekte verursacht. Im folgenden Fallbeispiel zeigt der Zahnarzt Dr. José Gabriel Martínez, wie sich mit dem digitalen Farbmessgerät VITA Easyshade V (VITA Zahnfabrik, Bad Säckingen, Deutschland) Zahnfarbbestimmung und Materialwahl einfach und zuverlässig realisieren lassen. 

Pfeilervermehrung durch Mini-Implantate

In der Zahnarztpraxis der Autorin kommen seit fast 20 Jahren Mini-Implantate zum Einsatz. Die Lebensqualität älterer, zahnloser Patienten, für die eine konventionelle Implantatbehandlung oft keine Option darstellt, kann verbessert werden. Durch die Stabilisierung von Totalprothesen mit Mini-Implantaten sind die Patienten rundum zufrieden und dankbar dafür, dass die durch den schlechten Prothesenhalt verursachten Probleme einfach zu lösen sind.

Prothetisches Konzept mit Konuskronen und Implantat getragenen Magneten auf volumenreduzierten Implantaten

Implantat gestützter Zahnersatz stellt bei prothetischen Hybridkonstruktionen im restbezahnten und zahnlosen Kiefer ohne Zweifel eine wirksame Hilfe im Zusammenhang einer Verbesserung des Prothesenhaltes und der Kaufunktion dar. Vorgestellt wird ein prothetisches Konzept, bei dem neben volumenreduzierten Implantaten auch Konuskronen und Magnete zum Einsatz kommen.

Die Sofortimplantation und die sofortige Versorgung im Frontzahnbereich zum langfristigen periimplantären Gewebeerhalt

Die Rekonstruktion der dentofazialen Harmonie in der ästhetischen Zone stellt eine der größten Herausforderungen in der Implantologie dar. Die Überlebensrate sofort eingesetzter Implantate, die auf deren erfolgreicher Osseointegration beruht, weist in der Literatur im Vergleich zur Überlebensrate von Implantaten, die in ausgeheilten Knochen inseriert wurden, keine signifikanten Unterschiede auf [1]. Dennoch ist für eine erfolgreiche implantologische Behandlung nicht nur die Osseointegration, sondern auch das Erscheinungsbild des periimplantären Weichgewebes wichtig.

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