Extraktionen und Osteotomien ohne Leitungs- und Infiltrationsanästhesien
Extraktionen und Osteotomien sind die häufigsten kleinchirurgischen Maßnahmen in der zahnärztlichen Praxis. Im letzten Jahr wurden rund 13 Millionen solcher Maßnahmen von den praktizierenden Zahnärztinnen und Zahnärzten durchgeführt (Jahrbuch KZBV). Die Durchführung erfolgt in der Regel unter Lokalanästhesie, d.h. Leitungs-, Infiltrations- oder intraligamentärer Anästhesie. In der nachfolgend vorgestellten klinischen Observationsstudie galt es zu überprüfen, ob die intraligamentäre Anästhesie (IL-A) als primäre Methode der Schmerzausschaltung auch bei indizierten Extraktionen und Osteotomien eine Alternative zu konventionellen Lokalanästhesiemethoden darstellt.
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