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Zahnmedizin

Direkte Frontzahnrestaurationen aus Komposit – aktuelle Studienlage und Fallbeispiele

Naturgemäß wird zum Thema Frontzahnversorgungen mit Komposit weniger publiziert als zu Seitenzahnversorgungen, bei denen eher materialtechnisch differenziert wird. Dass hochästhetische Frontzahnversorgungen auch in direkter Technik möglich sind, hat sich inzwischen herumgesprochen und bedarf daher nicht unbedingt einer wissenschaftlichen Erörterung; kommt es hierbei doch mehr auf das individuelle handwerkliche Geschick [1,13,17] als auf eine wissenschaftliche Indikationsbeschreibung an. Für eine kompetente Patientenberatung ist es dennoch hilfreich, entsprechende Metaanalysen mit guter Prognose für direkte Frontzahn-Kompositrestaurationen zu kennen. Der vorliegende Beitrag bietet ein Studien-Update zum Thema der ästhetischen und funktionellen Möglichkeiten moderner Komposite und zeigt anhand mehrerer Patientenfälle die große Indikationsbandbreite für direkte adhäsive Restaurationen im Frontzahnbereich.

Die Dekontamination von Implantaten mittels Pulverstrahlen in der Periimplantitistherapie

Bei der nichtchirurgischen Behandlung von periimplantären Infektionen sollte der Biofilm möglichst vollständig und doch schonend von Implantatoberflächen entfernt werden. Grundsätzlich ist dieses Biofilmmanagement mittels Stahl- und Plastikküretten sowie, maschinell unterstützt, mit Ultraschall- und Pulverstrahlgeräten möglich. Doch welche Methode erscheint am besten geeignet? Und im Falle des Pulverstrahlens: Welches Pulver ist empfehlenswert? Der Autor des folgenden Beitrags geht auf aktuelle Studien ein, die die Effektivität und Effizienz der Dekontamination mittels Pulverstrahlen sowie den Einfluss auf Implantatoberflächen im Vergleich zu anderen Dekontaminationsmethoden untersuchten.

Komplikationsmanagement in der Implantatprothetik

Die dentale Implantologie überzeugt heute mit hohen Überlebensraten. Doch auch wenn die Einheilung und Langzeitstabilität von Implantaten erfolgversprechend sind, können technische oder biologische Komplikationen im klinischen Alltag nie ganz ausgeschlossen werden. Der Fokus dieses Artikels liegt auf der Abutment- bzw. Schraubenfraktur. Was tun, wenn das Abutment versagt? Der Autor geht auf das Komplikationsmanagement ein und zeigt, dass heutzutage die meisten Komplikationen dieser Art sicher händelbar sind.

Professioneller Mehrfachschutz bei Multibrackets

Multibrackets erschweren die Zahnpflege und deshalb sammelt sich an für die Zahnbürste schwer zugänglichen Stellen verstärkt bakterieller Biofilm an. Häufig auftretende Folgen sind eine Demineralisation des Zahnschmelzes, White-Spot Läsionen und Gingivitis [1,2]. Gegen diese Risiken können gezielte Gegenmaßnahmen während der kieferorthopädischen Behandlung schützen.

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