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Zahnmedizin

Auf den Spuren der Mundgesundheit

Anlässlich des 140-jährigen Jubiläums der Listerine® Mundspülung wagen wir einen Blick auf die Mundhygiene-Praktiken rund um den Globus und fragen uns: Wie putzt die Welt? Wenig überraschend, andere Kulturen und Länder pflegen auch andere Zahnputzsitten: Die afrikanischen und arabischen Länder vertrauen auf die antibakterielle Wirkung der Natur und verwenden Zweige des Neem- und Misw?kbaums als natürliche Zahnbürste. In Lateinamerika setzen die Menschen auf die heilende Kraft von Kräutern und Pflanzen, die bereits die indigenen Völker der Maya, Azteken und Inka für sich zu nutzen wussten.

Der Umgang mit antikoagulierten Patienten

Im 1. Teil der Artikelserie beschreiben die Autoren – auf Basis der aktuellen Studienlage – die Interaktion von Medikamenten, die eine erfolgreiche Implantation beeinflussen kann. In diesem nachfolgenden Part wird der Umgang mit antikoagulierten Patienten aufgezeigt, der gerade bei zahnärztlich-chirurgischen Maßnahmen eine Herausforderung darstellt. Durch die aktuelle S3-Leitlinie: „Zahnärztliche Chirurgie unter oraler Antikoagulation/Thrombozytenaggregationshemmung“ existiert für den Praktiker eine sehr gute Hilfestellung zur Behandlungsplanung und Umsetzung.

Intraoralscanner: Wie praxistauglich sind sie?

Vielfältig ist heutzutage das Angebot an Intraoralscannern. Neben der alleinigen Scannerfunktion besitzen einige Geräte bereits Zusatzfunktionen, die dem Patienten das Behandlungsergebnis simulieren oder dem Zahntechniker zusätzliche Informationen für die Herstellung des Zahnersatzes geben. Für eine erfolgreiche Implementierung eines Intraoralscanners in den gesamten digitalen Praxisworkflow sind neben einem guten IT-Support mit einer entsprechenden Infrastruktur vor allem gute theoretische und praktische Kenntnisse der Anwender, d.h. Praxisteam und Dentallabor, unerlässlich. Der vorliegende Artikel soll einen Einblick in den Behandlungsablauf mit Intraoralscannern geben sowie die damit einhergehenden Chancen und Herausforderungen aufzeigen.

Künstliche Intelligenz zur Bildanalyse in der Zahnmedizin – Wunsch oder Wirklichkeit?

Bildgebende Diagnostik ist aus der Zahnmedizin nicht wegzudenken: Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 55 Millionen zahnärztliche Röntgenbilder angefertigt; die Zahnmedizin fertigt mehr Röntgenbilder an als fast alle anderen medizinischen Disziplinen zusammen [12,2]. Dazu kommen weitere Bildgebungsverfahren wie Fotografie, intraorale Kameras oder dreidimensionale Scanner. In der Karies- und Parodontitisdiagnostik, der Endodontie, der Herstellung vor allem von keramischen Restaurationen und Zahnersatz, der chirurgischen Diagnostik und Therapieplanung sowie der kieferorthopädischen Planung und Verlaufskontrolle sind bildgebende Verfahren allgegenwärtiger Bestandteil der täglichen Praxis.

Der Zusammenhang zwischen Parodontitis und COPD

Eine Reihe wissenschaftlicher Studien zeigt, dass die unbehandelte Parodontitis nicht nur lokal Schäden anrichtet, sondern auch eine ernstzunehmende Gefahr außerhalb der Mundhöhle darstellt. So sollte und wird auch zunehmend vom zahnärztlichen Team auf ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatische Arthritis, Diabetes oder Schwangerschaftskomplikationen hingewiesen. Die Auswirkungen einer chronischen Parodontitis auf die Atemwege sind dagegen in der Zahnärzteschaft weniger bekannt. Dabei begegnet das Praxispersonal immer häufiger Patienten mit einer COPD – eine Erkrankung, die längst den Status einer Volkskrankheit erreicht hat.

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