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Zahnmedizin

Über sechs Jahre legionellenfrei

Die Richtlinien des Robert Koch-Instituts schreiben regelmäßige Beprobungen des Betriebswassers zahnärztlicher Behandlungseinheiten vor. Wird eine erhöhte Keimzahl nachgewiesen, besteht nicht nur Infektionsgefahr für Behandler, Team und Patient, sondern es droht auch die Schließung der Einrichtung. Diese Erfahrung machte die Zahnklinik der Universität Witten/Herdecke im Jahr 2010. Bei einer Routineuntersuchung wurden an den Dentaleinheiten Legionellen nachgewiesen. Durch den Einsatz des SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzepts von BLUE SAFETY konnte die Problematik dauerhaft behoben werden, so berichtet Dr. Frank Tolsdorf, Kaufmännischer Leiter der Zahnklinik, von seinen Langzeiterfahrungen.

Parodontitis ist ein Risiko für den gesamten Körper

Parodontitis ist eine weitverbreitete Volkskrankheit, die zunehmend in den Fokus der Forschung und Öffentlichkeit rückt. Je mehr wir über sie wissen, desto klarer zeigt sich, dass die Parodontitis nicht nur auf den Mund beschränkt ist, sondern auf die gesamte Gesundheit des Patienten Einfluss nimmt. Der vorliegende Artikel beschreibt die konkreten Auswirkungen einer nicht behandelten Parodontitis auf die Allgemeingesundheit und zeigt auf, warum mikrobielle Diagnostik die Grundlage für eine erfolgreiche Therapie bildet.

Neue Telematik-Infrastruktur-Lösung entlastet die Praxen

Die Umsetzung der im E-Health-Gesetz festgelegten Telematik-Infrastruktur (TI) stellt alle Praxen mit einem Sitz der Kassenärztlichen Vereinigung (KV-Sitz), seien es Ärzte, Therapeuten oder Psychologen, vor enorme Herausforderungen. Sie müssen die neuen, zugelassenen Kartenlesegeräte und Konnektoren kaufen, anschließen und mit der eigenen Praxissoftware und den Krankenkassen verbinden. Die IT-Unternehmen akquinet AG und Concat AG sind momentan die einzigen Anbieter, die die geforderte Anbindung der Praxen an die TI „as a Service“ realisieren.

Implantate und Halitosis – gibt es einen Zusammenhang?

Wenn Implantate sich in einem optimalen Zustand befinden und das Parodontium gesund ist, kann die obige Frage verneint werden. Jedoch können beispielsweise eine eingeschränkte Reinigungsfähigkeit des Implantats, Spalten und Lockerungen einerseits und Infektionen andererseits eine Halitosis verursachen. In diesen Fällen weist der ungute Geruch den Weg zu zahnmedizinischen Problemen, die behoben werden können und müssen. Einigen Fallstricken kann der Behandler auch im Vorfeld ausweichen, wie der folgende Beitrag aufzeigt.

Die Kieferhöhle – Schnittstelle zwischen Zahnmedizin und HNO

Die Kieferhöhle ist die Nasennebenhöhle, mit der Zahnärzte bei ihrer Tätigkeit häufig in Kontakt kommen oder wegen klinischer Symptome wie Schmerz und Schwellung zur Beurteilung und Behandlung angefragt werden. Eine Veränderung im Lumen der Kieferhöhle gilt als ein häufiger Zufallsbefund bei radiologischen Untersuchungen der Oberkieferregion und der Zahnmediziner steht vor die Herausforderung, auf Basis der Befundinterpretation eine Diagnose zu stellen und eine Behandlung zu planen. Mit der Kenntnis der anatomischen Besonderheiten, klinischer Krankheitsbilder und geeigneter bildgebender Untersuchungstechniken in Verbindung mit einer gezielten Anamnese kann eine erfolgreiche Behandlung aufgrund einer sicheren Diagnose durchgeführt werden.

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