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Zahnmedizin

Wie beeinflussen Polierpasten und Prophylaxepulver die Haftkraft von Adhäsivsystemen an Dentin?

Im klinischen Alltag kommt es nicht selten vor, dass Dentinoberflächen vor dem Einsatz von Adhäsivsystemen und Kompositmaterialien von Plaque, Zementmaterial o.Ä. gereinigt werden müssen. Zu diesem Zweck können professionelle Prophylaxe-Produkte wie Polierpasten und Prophylaxepulver eingesetzt werden. Allerdings können diese Prophylaxe-Produkte – je nach Inhaltsstoff – die Haftkraft der Adhäsivsysteme an Dentin beeinträchtigen. Während Polierpasten unbedenklich erscheinen, kommt es bei Prophylaxepulvern auf die Inhaltsstoffe an, wie der folgende Beitrag vor Augen führt.

Duraphat® Fluorid 5mg/g: Zahnpaste der Wahl in der Seniorenzahnmedizin

Ältere Menschen stellen bei der Mund- und Zahngesundheit eine besondere Risikogruppe dar. Sie leiden überdurchschnittlich häufig unter freiliegenden Zahnhälsen, etwa aufgrund einer parodontalen Erkrankung, und haben ein erhöhtes Kariesrisiko. Die sorgfältige häusliche Mundhygiene fällt ihnen oft schwer. Für Senioren empfehlen sich daher Produkte mit einer erhöhten Fluoridkonzentration wie Duraphat® Fluorid 5mg/g Zahnpaste. Bei einem männlichen Parodontitis-Patienten, 72 Jahre alt, konnten wir durch die Anwendung der Zahnpaste spürbare Verbesserungen bei der Schmerzempfindlichkeit der freiliegenden Zahnhälse wie auch bei bestehenden kariösen Läsionen erzielen. Die Zahnpaste wurde sowohl im Rahmen der Unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) in der Praxis als auch vom Patienten selbst für die häusliche Mundhygiene genutzt.

Früherkennung, Prognosen und therapeutisches Risikomanagement in der Zahnarztpraxis

Aus Sicht der modernen Zahnmedizin sollte der Patient in die Therapieentscheidung einbezogen werden und eine informierte Wahl treffen können. Dafür muss der Zahnarzt ihm zunächst relevante Informationen vermitteln: d.h. nicht nur die möglichen Therapiealternativen erläutern, sondern auch die Konsequenzen einer Nichttherapie sowie Unsicherheiten in der Diagnostik darlegen. Der folgende Beitrag geht auf die Dialektik diagnostischer Tests am Beispiel der Kariesdetektion und deren Bedeutung für den Patienten ein sowie auf die Notwendigkeit einer effektiven Risikokommunikation.

Schwangerschaft – ein Risiko für die Mundgesundheit?!

Die erheblichen hormonellen Veränderungen in der Gravidität beeinflussen auch die Zahnfleischgesundheit. Durch Gefäßproliferation und erhöhte Gefäßpermeabilität können gingivale Erkrankungen ausgelöst oder bereits bestehende verstärkt werden. Eine wesentliche Aufgabe des zahnärztlichen Teams ist daher, schwangere Frauen auf diese Gefahren hinzuweisen und ihnen deutlich zu machen, wie wichtig eine besonders gründliche, sorgfältige und regelmäßige Zahnreinigung und -pflege gerade während der Schwangerschaft ist. Der in GUM® PerioBalance® enthaltene probiotisch wirksame Keim Lactobacillus reuteri Prodentis® kann dazu beitragen, bei diesen besonders gefährdeten Personen, Zahnfleischproblemen vorzubeugen.

Prävention periimplantärer Entzündungen

Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Dirk Ziebolz, Prof. Dr. Johannes Einwag und DH Sylvia Fresmann hat verschiedene Strategien zur Prävention periimplantärer Entzündungen bei Implantatpatienten in einer praxisbasierten Multicenterstudie untersucht. Die vorgenommenen Prophylaxesitzungen fanden alle drei Monate statt. Die Ergebnisse nach einem Jahr Beobachtungszeit waren sehr ermutigend. Über diese Untersuchung und die Tendenzen, die man für die Prävention bei Implantatpatienten daraus ablesen kann, haben wir mit Prof. Dr. Dirk Ziebolz gesprochen.

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