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Zahnmedizin

Kieferknochen schneiden und bohren mit Fräsen, Bohrern, Laser und Piezotomen

Im letzten Jahrzehnt wurden neue chirurgische Geräteklassen zum Schneiden und Bohren von Kieferknochen entwickelt und in die Praxis eingeführt. Diese systematische Überprüfung des Standes der Technik hat es sich zur Aufgabe gemacht, die aktuellste Literatur vergleichender experimenteller und klinischer Studien der neuen Geräteklassen „Laser“ und „Piezotome“ vollumfänglich zu analysieren und statistisch hinsichtlich einer signifikanten Evidenz von möglichen Vorteilen für den Oralchirurgen und seine Patienten auszuwerten. Teil 1 befasst sich mit den Grundlagen der Technologien zum Knochenschneiden.

SDR wird bunt

Entwickelt auf Basis der bewährten SDR-Technologie, präsentierte Dentsply Sirona zur IDS 2017 das fließfähige Bulkfill-Komposit SDR flow+ mit neuer Formulierung. Neben der Verfügbarkeit in drei zusätzlichen Farben A1, A2 und A3 überzeugt die „bunte“ Alternative durch bessere Polierbarkeit und höhere Röntgenopazität, geht jedoch zugleich mit einer höheren Polymerisationszeit gegenüber der transzulenten Variante SDR flow+ U einher. Im vorliegenden Beitrag setzt sich Prof. Claus-Peter Ernst zunächst kritisch mit bisher publizierten Studienergebnissen zu Bulkfill- und speziell Bulk-Flow-Kompositen auseinander und zeigt anschließend anhand von mehreren Patientenfällen das erweiterte Indikationsspektrum von SDR flow+ in Farben.

Entspannteres Arbeiten mit ergonomischen Ultraschall-Inserts

Die Cavitron®-Systeme von Dentsply Sirona sind Klassiker des Ultraschall-Scalings. Sie setzen den Standard für eine patientenfreundliche, effiziente Belagsentfernung. Seit 3,5 Jahren sind nun FitGrip Ultraschalleinsätze auf dem Markt, die dem Cavitron-Anwender durch das ergonomische Griffdesign noch mehr Komfort bieten. Praxisberaterin Susanne Steindam (ZMF) gibt im Folgenden ihre Erfahrungen mit Cavitron® FitGrip wieder.

Einfache und sichere Befestigung mit einem kunststoffverstärkten Glasionomerzement

Trotz des Trends zu Universallösungen setzen Anwender nach wie vor auf die Bevorratung unterschiedlicher Befestigungszemente, um den fallabhängigen Anforderungen gerecht zu werden. Für Dr. d‘Incau sind dies insgesamt drei Materialien mit unterschiedlichen Attributen, wobei er wegen des einfachen Behandlungsprotokolls und der geringen Techniksensivität unter anderem auf einen kunststoffmodifizierten Glasionomerzement zurückgreift. Nachfolgend erläutert er an einem Fallbeispiel, welche Vorteile ihm die Anwendung dieser Werkstoffklasse bietet und nach welchen Kriterien er sich für ein Befestigungsmaterial entscheidet.

Konturenaugmentation mit gleichzeitiger Implantatsetzung

Die gesteuerte Knochenregeneration zählte vor 25 Jahren nicht zu den Standardverfahren und Knochenersatzmaterialien waren noch nicht etabliert. Neue Behandlungsoptionen in der prothetisch orientierten Implantologie wurden erst mit der Einführung von Knochenersatzmaterial vor mehr als 30 Jahren möglich. Heute zählt Geistlich Bio-Oss zum meist eingesetzten Knochenersatzmaterial in der oralen Geweberegeneration. In der nachfolgenden klinischen Falldokumentation stellt Dr. Ueli Grunder, Zollikon-Zürich, die Konturenaugmentation mit Geistlich Bio-Oss Collagen vor. Durch den zusätzlichen Kollagenanteil ist Bio-Oss Collagen für die Verarbeitung und Applikation von großem Vorteil.

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