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Zahnmedizin

Das definitive One-Time-Abutment im CAD/CAM-Workflow

Für Restaurationen im Frontzahnbereich kann das prothetische Team heute aus einer Vielzahl von Werkstoffen und Verfahren für jeden Patienten den individuell optimalen Lösungsweg wählen. Bei implantatprothetischen Einzelzahnversorgungen in der Front werden zementierte Kronen auf individuellen Abutments bevorzugt. Sie bergen jedoch das Risiko einer Entzündung durch subgingival liegende Zementüberschüsse. Auch ein mehrfaches Einbringen und Entfernen eines Abutments bei Einproben und für Provisorien kann zu Irritationen bei der Ausbildung einer stabilen periimplantären Mukosamanschette führen [8]. Hier bietet die One-Time-Therapie mit einem sofortigen definitiven Abutment eine sichere Alternative.

Nichtchirurgische Revisionsbehandlung

Mithilfe moderner Technik und Hilfsmittel ist es möglich, die Erfolgsrate endodontischer Revisionen zu erhöhen. Im vorliegenden Beitrag wird an zwei Behandlungsfällen aufgezeigt, wie mit dem neuen Revisionsfeilensystem Endo ReStart von Komet Dental Obturationsmaterial effektiv und sicher aus dem Wurzelkanal entfernt werden kann.

Vorhersagbarkeit in der Endodontie – Diagnostik und Grundlagen

Adäquate Befunderhebung und Diagnostik ermöglichen eine korrekte Prognose am Beginn einer endodontischen Behandlung – übersinnliche Fähigkeiten sind keinesfalls nötig. Der Zahnarzt muss die Frage, ob ein Zahn erhaltungswürdig ist, faktengestützt beantworten, bevor er weitere Maßnahmen ergreift. Danach kann das Behandlungsregime realistisch eingeschätzt und vorhersagbar geplant werden. Für die Durchführung der Therapie mahnt der Autor des folgenden Beitrags hohe Sorgfalt, Präzision und den Blick auf anerkannte Grundlagen an.

Die biologisch induzierte Augmentation – das Tissue Master Concept (TMC)

Durch Zahnextraktion ausgelöste Resorptionsprozesse führen zu einem erheblichen Verlust von parodontalen und alveolären Hart- und Weichgewebestrukturen und erfordern, je nach Ausmaß, teils sehr umfangreiche, invasive und für den Patienten belastende chirurgisch-augmentative Maßnahmen. Das sogenannte Tissue Master Concept (TMC) besitzt das Potenzial, den zu erwartenden Resorptionsprozess zu vermeiden oder schon vorhandene Defizite zu regenerieren. Aufgrund der biologisch induzierten Augmentation wird zudem kein Fremdmaterial benötigt. Die elegant-einfache Verfahrenstechnik sowie das begleitende Instrumentarium und Extrusions-Kit (Komet Dental, Lemgo) werden anhand eines Patientenfalles vorgestellt.

Spezielle Zahnpflege bei Dentinhypersensibilität

Dentinhypersensibilität ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Verantwortlich für die Schmerzsymptome sind offenliegende Dentintubuli, verursacht durch freiliegendes Dentin, das z. B. im Zusammenhang mit Parodontalerkrankungen, Rezessionen, keilförmigen Defekten oder Erosionsschädigungen auftreten kann. Die moderne häusliche Zahnpflege bietet zahlreiche Produkte, die zur Vorbeugung oder Behandlung von Dentinhypersensibilität verwendet werden und damit die Lebensqualität („Quality of Life“) positiv beeinflussen können. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die eingesetzten Wirkstoffe und ihre unterschiedlichen Wirkmechanismen sowie bisher publizierte Studienergebnisse hinsichtlich ihrer Effizienz.

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