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Zahnmedizin

Orale Gesundheit im Alter

Ein sehr wichtiges Thema für ältere Patienten - neben parodontalen Erkrankungen sowie Zahnkronen- und Wurzelkaries - ist der richtige Umgang mit Zahnersatz und Prothesen [1]. Speisereste setzen sich verstärkt an Zahnimplantaten oder Zahnersatz fest und fördern dort die Bildung von dentalem Biofilm, Mundgeruch und Zahnfleischrückgang. Dies kann sich auch auf die gesunden Zähne oder Zahnfleisch auswirken. Zahnersatz oder Zahnimplantate erfordern daher genau so viel Pflege wie echte Zähne. Deshalb ist eine vorsichtige und gründliche Reinigung wesentlich.

Professionelle Zahnreinigung für eine bessere Mundgesundheit

Karies und Parodontalerkrankungen gehen in Deutschland zurück. Die professionelle Zahnreinigung leistet einen wesentlichen Beitrag, Zähne und Zahnhalteapparat gesund zu erhalten. Sehr häufig erfolgt die Behandlung mit rotierenden Instrumenten in Kombination mit Prophylaxepasten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht nur harter Zahnschmelz, sondern auch weniger widerstandsfähiges Dentin und Restaurationen zu reinigen sind.

Effiziente Prophylaxe in der Zahnarztpraxis

Bedingt durch den demographischen Wandel und stetig steigende Kosten im Gesundheitswesen gewinnen präventive Maßnahmen – auch in der Zahnmedizin – zunehmend an Bedeutung. Die Prophylaxe bildet das Fundament der Zahn- und Mundgesundheit. Ziel der zahnärztlichen Tätigkeit ist die langfristige Erhaltung der eigenen, natürlichen Zähne durch eine gezielte Vorsorge. Basis für eine optimale Vorsorge ist eine effektive Biofilmkontrolle, etwa mittels 3-fach-Prophylaxe bestehend aus Zähneputzen, Interdentalpflege und antibakterieller Mundspülung, wie z. B. Listerine.

Die implantologische Rehabilitation des zahnlosen atrophierten Oberkiefers

Die implantologische Versorgung von Patienten mit parodontologischer Vorgeschichte stellt in der Praxis eine große Herausforderung dar. Zum einen muss klinisch mit größeren Knochendefekten gerechnet werden, die aufgrund der vorangegangenen Parodontopathien entstanden sind, zum anderen besteht eine Prädisposition der Patienten zur Entwicklung einer Periimplantitis, da die eine Parodontopathie auslösenden Keime auch ursächlich für die Ausbildung einer Periimplantitis sein können [1, 10-12].

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