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Zahntechnik

Jeder Mensch ist einzigartig … und sein Zahnersatz?

Mit all seiner Erfahrung sagt unser Autor Jürgen Freitag: Wer gekonnt und effizient Zahnersatz herstellen möchte, der so individuell aussieht wie sein Träger, der braucht zunächst eine klare Vorstellung vom Ergebnis. Nicht minder ist handwerkliches Können gefragt. Mit genau abgezirkelten Schritten erreicht man dann den Zahnersatz, der ganz und gar keine „08/15“-Lösung darstellt. Dies wird anhand eines Teleskop-Falles mit unterschiedlichen ästhetischen Ausgangspunkten deutlich.

Der betagte Patient in der Implantatprothetik

Im Fokus des Beitrags von ZTM Patrick Zimmermann und Prof. Dr. Martin Schimmel steht die implantatprothetische Behandlung von teilbezahnten oder zahnlosen Patienten aus Sicht der Zahntechnik. Patientenindividuelle Bedürfnisse und ihre Beachtung werden ebenso besprochen wie Verfahrenstechniken, Fragen der Materialwahl und die konzeptionelle Zusammenarbeit zwischen Zahnmediziner und Zahntechniker. Letztlich ist dieser Artikel ein Plädoyer für die moderne rekonstruktive Zahnmedizin, die für jeden Patienten ein hochwertiges Konzept bereithält – wobei er für deren Vielfalt und Variabilität sensibilisiert.

Patientenversorgung mit CAD/CAM-gefertigten Totalprothesen

Die CAD/CAM-Forschungsgruppe der Universitätsklinik für Zahnersatz und Zahnerhaltung der Medizinischen Universität Innsbruck hat sich intensiv mit dem Thema „CAD/CAM-gestützt erstellte Totalprothesen“ auseinandergesetzt und bereits einige Arbeiten dazu veröffentlicht [1, 2]. Es wurden Patienten mithilfe von CAD/CAM-Systemen von vier der führenden Anbieter mit Totalprothesen versorgt. Hier schildert Assistenzarzt Dr. Florian Klaunzer anhand eines Falls den diesbezüglichen Workflow.

Das Sägemodell

Das sogenannte Sägeschnittmodell (oder auch kurz Sägemodell) dient der Einzelstumpfdarstellung bei festsitzendem Zahnersatz. Damit erreicht der Techniker die direkte zirkuläre Betrachtungsmöglichkeit präparierter Pfeiler und ermöglicht so eine bessere Randanpassung auch bei schwieriger subgingivaler Präparationsrandlage oder in Approximalbereichen.

Teil 1: Taktil … wenn Präzision ganz oben steht

Gerade bei Teleskoparbeiten entscheidet die Passgenauigkeit über Wohl und Wehe. Ziel von ZTM Hedtke und ZTM Tim Dittmar ist die höchstpräzise Herstellung von Anfang an. Als eine der wichtigsten Voraussetzungen für ergebnisorientiertes wie effizientes Vorgehen sehen die Autoren das Erreichen der Gleitpassung der Sekundär- auf den Primärteilen an. Im CAD/CAM-Workflow müssen hierfür die Scans der Primärkronen Präzisionsresultate liefern. Der folgende erste Teil des Beitrags schildert den Ablauf; Teil 2 in der kommenden Novemberausgabe des internationalen Zahntechnik Magazins zeigt, wie sich dieser in einen Patientenfall einfügt.

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