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Zahntechnik

Teil 2: Taktil … wenn Präzision ganz oben steht

Hier schildert das Zahntechnikermeister-Team Niels Hedtke und Tim Dittmar einen Patientenfall mit Teleskop-Versorgung. Es kommt den Autoren auf eine gute Gleitpassung der Sekundär- auf den Primärteilen an, deshalb setzen sie neben dem optischen auch den taktilen Scan ein. Die Scanschritte waren Gegenstand in Teil 1 des Beitrags, im Folgenden erfährt der Leser, wie sie sich in den Gesamtablauf einbetten.

Das Modell

Die Herstellung eines Modelles aus Gips nach einer Abformung ist die Basis für eine erfolgreiche Prothetik – zumindest im analogen Workflow – aber auch zu großen Teilen immer noch in der virtuellen Welt der digitalen Fertigungsunterstützung.

Teil 1: Keramikimplantate: Das Wann und Wie der Anwendung

Eine Therapieoption für den Ersatz fehlender Zähne – neben der Standardversorgung mit Titanimplantaten – ist heutzutage das Heranziehen von Keramikimplantaten. Erheblich verantwortlich hierfür ist die vermehrte Nachfrage der Patienten nach metallfreien und hochästhetischen Versorgungen. Das Implantatmaterial Zirkoniumdioxid ist seit vielen Jahren im klinischen Einsatz, dennoch ist es aufgrund heterogener und noch nicht ausreichender Datenlage nach wie vor umstritten. Nachfolgend beschreibt Dr. Frederic Hermann M. Sc. den Einsatz von Keramikimplantaten bei einer ästhetischen Frontzahnrekonstruktion im Oberkiefer bei schwierigen anatomischen Voraussetzungen. Dieser erste Teil umfasst neben allgemeinen Überlegungen und Planungsaspekten auch wesentlich eine Schilderung der chirurgischen Schritte. Auf diese Weise bettet sich das prothetische Vorgehen – Thema des zweiten Teils – in das Gesamtbild ein. Gerade in diesem Fall ein interessanter Blick!

Teil 2: Keramikimplantate: Das Wann und Wie der Anwendung

Hatte Dr. Frederic Hermann M. Sc. die Leser im ersten Teil seines Beitrages mit in die chirurgische Welt seines Implantatfalles hineingenommen, wendet er sich nun den Arbeiten im Labor zu. In der neu zu versorgenden Region 22 ist das Keramikimplantat, diesmal zweiteilig, eingeheilt; auch das Weichgewebe ist für die kommenden Schritte bereit.

Biologisch ungünstige Auswirkungen von Dentalwerkstoffen

Die dentale Technologie hat in den vergangenen Jahren ähnlich wie die Zahnmedizin außerordentliche Innovationen und Weiterentwicklungen erfahren. Neben dem Fortschritt der dentalen Herstellungsverfahren sollten die Auswirkungen von Werkstoffen in der Mundhöhle des Patienten vorrangig auch im Dentallabor bedacht werden. In erster Linie erfordern Metalllegierungen und Kunststoffe eine sorgfältige Auswahl, da sich nicht selten und dann teilweise schwerwiegende Konsequenzen auf die Mundschleimhäute und den Gesamtorganismus nach sich ziehen können. Insbesondere sollte bei implantatgetragenen Suprastrukturen auf mögliche Schädigungen des Implantatlagers geachtet werden. Im Folgenden zeigt Dr. Jan Foitzik relativ häufige Schädigungsursachen durch dentale Werkstoffe auf und nennt Möglichkeiten einer Risikovermeidung.

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