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Zahntechnik

Der analoge Patient

Trotz zahlreicher digitaler Veränderungen und Weiterentwicklungen in den Arbeitsprozessen bleibt die Zahntechnik nach wie vor ein Handwerk. Manchmal macht es den Eindruck, dass zahntechnisches Basiswissen immer mehr vernachlässigt wird und dass CAD/CAM alles kann – ein Rechner mit entsprechender Software sollte ausreichen, um ein perfekt funktionierendes und ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Das klappt aber nur, wenn der Zahntechniker bzw. die Zahntechnikerin, der oder die vor dem Rechner sitzt, bei der Konstruktion alle Parameter auch analog beherrscht. Nur so können sie auch im digitalen Prozess umgesetzt werden.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Viele Branchen klagen über einen Mangel an qualifiziertem Personal – auch in der Zahntechnik wird das Problem immer deutlicher. Und wer denkt, dass die Digitalisierung unsere Fachkräfte einfach ersetzen kann, ist auf dem Holzweg! Auch CAD/CAM-Einheiten müssen bedient und „gefüttert“ werden. Das Berufsbild wandelt sich zwar, dennoch benötigen wir nach wie vor gut ausgebildete Zahntechnikerinnen und Zahntechniker, die von der Materie Ahnung haben. Und diese fallen nun mal nicht einfach vom Himmel! Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Permadental startet neuen „IOS-Führerschein“-Workshop

Mit dem neuen „IOS-Führerschein“-Workshop bietet Permadental 2026 erstmals ein kompaktes Fortbildungsformat mit hohem Hands-on Anteil rund um das intraorale Scannen an. Der Workshop richtet sich an Zahnärzt/-innen und Praxisteams, die in die digitale Abformung einsteigen oder den Einsatz ihres Intraoralscanners im Praxisalltag effizienter gestalten möchten. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Anwendungen und digitale Workflows, die das volle Potenzial eines Intraoralscanners erschließen. Ziel ist es, einen sicheren Umgang mit dem Scanner zu schaffen und digitale Prozesse sinnvoll in bestehende klinische Abläufe zu integrieren – zum Vorteil von Behandler/-in, Praxisteam und Patient/-in.

Chancen und Herausforderungen des intraoralen Scans

In nur wenigen Jahren wird der Intraoralscanner wohl standardmäßig zum Praxisinventar gehören. Momentan gibt es in ca. 25–30% der Praxen bereits Intraoralscanner – mit stark steigender Tendenz. Die Problematik an der Digitalisierung ist, dass bei rund 30% der bisher verkauften Geräte die Implementierung in den Praxisalltag schlichtweg gescheitert ist. Doch was sind die Gründe dafür und wie kann man das ändern?

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