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Zahntechnik

Tipps und Tricks zur Erstellung von Provisorien

Zur Herstellung von provisorischen Versorgungen werden im Praxisalltag die unterschiedlichsten Methoden angewendet. Eines der gängigsten Verfahren ist nach wie vor das Erstellen von Provisorien mittels einer Vorabformung der entsprechenden Ausgangssituation. Genau zu diesem Verfahren fand im April dieses Jahres ein Webinar seitens der Firma Kettenbach Dental statt, bei dem sich über 300 Teilnehmer über Tipps und Tricks zur schnellen und einfachen Erstellung von perfekten Provisorien mit Visalys Temp, von der Abformung bis zum fertigen Provisorium, informierten. Die wichtigsten Erkenntnisse werden nachfolgend vorgestellt.

Die Evolution der Zirkoniumdioxidkeramik

Vorwort „Monolithische, zirkoniumdioxidkeramische Restaurationen haben in den letzten Jahren eine beeindruckend rasante Entwicklung im prothetischen Bereich gezeigt. Wo früher nur kleinere, ästhetisch akzeptable Versorgungen im Seitenzahnbereich möglich waren, sind heute auch größere, ästhetisch anspruchsvolle Versorgungen in allen Bereichen möglich. Das ästhetische Ergebnis hängt bei zirkoniumdioxidkeramischen Restaurationen jedoch in besonderer Weise vom Geschick und der Kunstfertigkeit des Zahntechnikers ab, da die Farbgebung und Charakterisierung der gefrästen Restaurationen viel Übung und Fingerspitzengefühl des Technikers abverlangen. Hinzu kommt, dass sich die Färbetechniken grundlegend von den etablierten Schichtverfahren zur Herstellung von Verblendungen unterscheiden und somit eine Herausforderung darstellen und mit einer Einarbeitungszeit einhergehen. Im folgenden Beitrag soll Schritt für Schritt dargestellt werden, wie diese Fertigkeit am besten entwickelt werden kann, um zuverlässig und reproduzierbar ästhetisch anspruchsvolle Restaurationen zu fertigen.“ Ein Beitrag von ZTM Rainer Rustemeyer mit Vorwort von Prof. Dr. Marc Schmitter, Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Universitätsklinkum Würzburg

Warum noch eine Bissnahme analog erstellen?

Eine Bissnahme durchzuführen, scheint einfach. Und doch ist sie ein hochkomplexer Arbeitsschritt, bei dem der in 3 Dimensionen bewegliche Unterkiefer in exakt einer Position zum Oberkiefer definiert werden muss. Genau in dieser einen Position wird dann die gewünschte Zahnversorgung im Artikulator gefertigt. Doch was passiert, wenn diese eine Position nicht exakt ermittelt werden kann? Dann kann das Team Zahnarzt/Zahntechniker an seine Grenzen stoßen. Warum also eine Bissnahme noch analog generieren, wenn es digital viel einfacher und sicherer möglich ist, zeigt ZTM Christian Wagner auf.

Herstellung graphischer 3D-Modelle mit Intraoralscan-basierter Farbinformation

Der Begriff „Graphischer 3D-Druck“ bezeichnet in der additiven Fertigung den Bereich, bei dem es vor allem um die optischen Eigenschaften der gedruckten Produkte geht. Mithilfe graphischer 3D-Modelle ist es möglich, die Farbinformation des Patienten im digitalen Workflow in ein physisches Modell zu übertragen. Der Mehrwert für den Zahntechniker hinsichtlich der farblichen Adaptation der Restaurationen hat insbesondere im Rahmen der ästhetischen Zahnersatzherstellung ein erhebliches Potenzial.

Verwandeln Sie Ihre Scan-Daten in gedruckte Realität

Für den digitalen Implantologie-Workflow gibt es eine weitere Variante: Wer bei Dentsply Sirona ein Atlantis Abutment in Auftrag gibt, kann im Online-Bestellportal Atlantis-WebOrder auch gleich ein gedrucktes Atlantis-Modell in Auftrag geben. Dazu werden nur die Scandaten aus einer digitalen Abformung benötigt.

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