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Zahntechnik

Meine Meisterprüfung

In diesem Beitrag und den folgenden stellt ZTM Sebastian Palm die fünf Prüfungsteile seiner praktischen Meisterarbeit dar. Von 2015 bis 2018 absolvierte er die Meisterausbildung am Institut des Zahntechnikerhandwerks in Niedersachsen, Hannover. Von nun an trägt er nicht nur den Meistertitel, sondern durfte als Bester seines Jahrgangs mit dieser Arbeit auch am Wettbewerb der Kanter-Stiftung teilnehmen. Der Klaus Kanter-Preis richtet sich exklusiv an die jeweils Jahrgangsbesten der Bundesrepublik – hier kann sich unser Autor über den dritten Platz freuen.

Ultimative Herausforderungen – meine Teilnahme am Gysi-Wettbewerb für Azubis

Claudius Reiser ist Auszubildender im 2. Lehrjahr bei DentArt Labortechnik in Leinfelden-Echterdingen. Beim aktuellen Gysi-Wettbewerb, welcher bereits zum 17. Mal ausgeschrieben wurde, hat er den 1. Platz im 2. Ausbildungsjahr erreicht. Nachfolgend gibt er einen Einblick in seine Teilnahme und sein Vorgehen, berichtet von seinen Erfahrungen und geht schließlich auch auf die feierliche Preisverleihung ein, die auf der diesjährigen IDS in Köln stattfand.

CAD/CAM-Fertigung und manuelle Ausarbeitung ideal kombiniert

Ziel einer restaurativen Behandlung ist die Wiederherstellung der Ästhetik, die in Farbe und Vitalität dem natürlichen Umfeld entspricht und eines möglichst geringen invasiven Eingriffs bedarf. Oft beeinflussen stark verfärbte Zähne zusätzlich zu Fehlstellungen, geschädigter Zahnsubstanz und/oder vorhandenen Restaurationen die Ausgangssituation. Für eine umfassende Wiederherstellung bedarf es dann der Kombination moderner Materialien sowie Technologien und des handwerklichen Könnens. Mit einer gezielten Materialauswahl, dem Abdecken verfärbter Zahnstümpfe und einem optimalen Präparationsdesign kann ein hochwertiges Ergebnis erzielt werden. Der Erfolg lässt sich an langfristig stabilen, über Jahre intakt bleibenden Restaurationen ablesen.

3D-Drucktechnologien im fachlichen Vergleich

Heute ist die 3D-Drucktechnologie immer weiter in den Mittelpunkt gerückt. Mehr und mehr Zahnarzt- oder KFO-Praxen und zahntechnische Labore besitzen mittlerweile einen oder gar mehrere 3D-Drucker verschiedener Hersteller. Es zeigt sich gleichzeitig, dass das Interesse der anderen, sich kundig zu machen und den Einstieg zu erwägen, groß ist. In diesem Bericht geben die CAD/CAM-Spezialisten André Seider und Wladimir Knjasev ihre Erfahrungen zum 3D-Druck bzw. der additiven Fertigung an die Leser weiter.

Interdisziplinäre Vorgehensweise bei Amelogenesis imperfecta

Im Folgenden stellen die Autorinnen einen Fall aus der Universität Münster dar. Es geht um die langjährige interdisziplinäre Behandlung eines bei Behandlungsbeginn 19-jährigen Patienten mit Amelogenesis imperfecta (AI) und ausgeprägtem skelettal offenen Biss. Die Familienanamnese ergab, dass der Vater, zwei Schwestern und ein Cousin ebenfalls von AI betroffen waren. Dieser Patient wurde zur Beratung in eine spezialisierte Dysgnathiesprechstunde überwiesen.

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