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Zahntechnik

Die digitale Fertigung von Klammerprothesen

Bei der Herstellung von Zahnersatz rücken additive digitale Fertigungsmöglichkeiten immer mehr in den Fokus. So können beispielsweise Einstückgussprothesen digital geplant und anschließend additiv mittels 3D-Drucker gefertigt werden. In verschiedenen Publikationen wird dabei insbesondere das Lasersinter-Verfahren favorisiert. Für eine endgültige Empfehlung bedarf es jedoch weiterer wissenschaftlicher Studien mit einem besonderen Augenmerk auf die Verankerungselemente. Im Folgenden werden die Ergebnisse einer In-vitro-Untersuchung an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der LMU München zum Thema „Mechanische Qualität gegossener versus lasergesinterter Klammern für Modellgussprothesen“ vorgestellt.

Klammerprothese 2.0 – moderner durch digitale Fertigung

Die Digitalisierung wird durch die Corona-Lage in allen Bereichen unserer Gesellschaft mit Vehemenz gefordert und vorangetrieben. In der Zahntechnik hat sie schon seit Langem ihren festen Platz, wobei die Anzahl der Möglichkeiten und Anwendungsbereiche von Jahr zu Jahr zunimmt. Wurde der Fokus bislang auf hochwertigere Versorgungsformen gelegt, könnte die Digitalisierung auch bei der Herstellung einer Klammerprothese zu deutlichen Verbesserungen führen: zum einen im Hinblick auf einen beschleunigten Workflow, zum anderen durch den Einsatz neuer Werkstoffe als Prothesengerüst.

Die Formel individueller Restaurationen

Der Begriff „Prothetik“ wird im Allgemeinen als „Zahnersatzkunde“ übersetzt. Dabei ist diese Bezeichnung eigentlich überholt. Längst stehen uns Techniken und Werkstoffe zur Verfügung, die weit mehr zu leisten vermögen als einen bloßen Ersatz. Was wir heute wirklich wollen und können, ist individuell restaurieren. Die Natur gibt uns alles vor, was wir dafür benötigen. Wir müssen die Natur nur verstehen.

Schnelle und unkomplizierte Produktion von Alignern in der Kieferorthopädie

Im Bereich der Zahnmedizin, aber auch insbesondere in der Kieferorthopädie, ist der 3D-Druck zu einer wichtigen Komponente in der täglichen Arbeit geworden. Innerhalb kürzester Zeit lassen sich Dentalprodukte herstellen, die die Arbeitsabläufe in Praxen maßgeblich erleichtern. In der kieferorthopädischen Praxis von Dr. Franca von Dörnberg sind die 3D-Drucker inzwischen im Dauereinsatz.

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