Anzeige
Karies

Karies

Karies entsteht, wenn bestimmte Bakterien Zucker in Säure umwandeln, wodurch die Zahnhartsubstanz angegriffen und aufgelöst wird. Je nachdem, wo im Mund Karies auftritt, unterscheidet man verschiedene Formen, etwa Zahnfäule an den Kauflächen, Zwischenräumen oder am Zahnhals. Eine gründliche Mundhygiene, gesunde Ernährung und die regelmäßige Zufuhr von Fl…

Diagnostik und Behandlung von Bruxismus

2019 initiierten die federführenden Fachgesellschaften Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT) sowie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) eine S3-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Bruxismus, die auf einer systematischen Literaturrecherche beruhte und deren Empfehlungen durch Mandatsträger der 35 beteiligten Fachgesellschaften in einem standardisierten Konsensusprozess verabschiedet wurden. Diese Leitlinie ist inzwischen aufgrund einer erneuten systematischen Literatursuche aktualisiert. Der vorliegende Beitrag fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Ernährung als Schlüsselfaktor für orale Gesundheit und Prävention

Die Zahnmedizin befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Während restaurative Therapiekonzepte weiterhin einen hohen Stellenwert besitzen, rücken Prävention, Risikoorientierung und systemische Zusammenhänge zunehmend in den Mittelpunkt. Die Mundhöhle wird heute nicht mehr isoliert betrachtet, sondern als integraler Bestandteil eines komplexen biologischen Netzwerks verstanden, das über Mikrobiom, Immunfunktion und Entzündungsprozesse mit dem Gesamtorganismus verbunden ist [1–4]. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Ernährung zunehmend an Bedeutung. Sie beeinflusst neben der Kariesentstehung auch das orale Mikrobiom, die Schleimhautbarriere, die Immunantwort und entzündliche Prozesse [2–5]. Die Ernährungszahnmedizin entwickelt sich damit zu einer Schnittstelle zwischen Zahnmedizin, Ernährungsmedizin und Präventivmedizin.

Parodontitis und Wurzelkaries müssten früher in den Blick genommen werden

Die 6. Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS • 6) hebt sich von den vorangegangenen bundesweiten repräsentativen Erhebungen durch eine Neuerung ab: Erstmals können die Verantwortlichen longitudinale Ergebnisse präsentieren. Während Querschnittsdaten eine Ist-Situation charakterisieren, lassen Längsschnittergebnisse Rückschlüsse auf Veränderungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu.

Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen im sozialen Spannungsfeld

Die „Initiative für eine mundgesunde Zukunft in Deutschland“ der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und CP GABA lobt in diesem Jahr zum zehnten Mal den „PraxisAWARD Prävention“ für wegweisende Präventionsprojekte im Bereich der Zahnmedizin sowie im interdisziplinären Umfeld aus. Eingereicht werden können Projekte und Konzepte, die zur Förderung der „Mundgesundheit bei Kindern und Jugendlichen im sozialen Spannungsfeld“ beitragen. Als Jurymitglieder konnten Prof. Dr. med. dent. Ghazal Aarabi, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), und Dr. med. dent. Ilka Gottstein, 1. Vor-sitzende des Bundesverbandes der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BZÖG), gewonnen werden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige