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Pflege Prävention

Prävention

Prävention ist ein Eckpfeiler der modernen Zahnmedizin und konzentriert sich darauf, Zahn- und Mundgesundheitsprobleme bereits im Vorfeld zu verhindern oder frühzeitig zu erkennen. Durch eine Kombination aus Aufklärung, regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und individuell angepasster Mundhygiene wird das Risiko von Karies, Parodontitis und anderen Erkrankungen minimiert. Präventive Maßnah

Ernährung als Schlüsselfaktor für orale Gesundheit und Prävention

Die Zahnmedizin befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Während restaurative Therapiekonzepte weiterhin einen hohen Stellenwert besitzen, rücken Prävention, Risikoorientierung und systemische Zusammenhänge zunehmend in den Mittelpunkt. Die Mundhöhle wird heute nicht mehr isoliert betrachtet, sondern als integraler Bestandteil eines komplexen biologischen Netzwerks verstanden, das über Mikrobiom, Immunfunktion und Entzündungsprozesse mit dem Gesamtorganismus verbunden ist [1–4]. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Ernährung zunehmend an Bedeutung. Sie beeinflusst neben der Kariesentstehung auch das orale Mikrobiom, die Schleimhautbarriere, die Immunantwort und entzündliche Prozesse [2–5]. Die Ernährungszahnmedizin entwickelt sich damit zu einer Schnittstelle zwischen Zahnmedizin, Ernährungsmedizin und Präventivmedizin.

Gingivale Rezessionen und deren Prävention

In der zahnärztlichen Praxis zählen gingivale Rezessionen zu den häufigsten klinischen Befunden mit unterschiedlicher klinischer Relevanz. Sie sind definiert als Verlagerung des marginalen Gingivarandes apikal zur Schmelz-Zement-Grenze mit konsekutiver Exposition der Wurzeloberfläche. Die vorliegende Übersichtsarbeit verbindet aktuelle wissenschaftliche Evidenz mit klinischer Erfahrung und legt einen besonderen Fokus auf präventive Strategien im Erwachsenenalter.

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