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Rauchen

Rauchen

Rauchen ist ein bekannter Risikofaktor für Zahnfleischerkrankungen, Karies, Mundgeruch und oralen Krebs. Es kann zu Verfärbungen, Zahnfleischentzündungen und schlechter Wundheilung nach zahnärztlichen Eingriffen führen. Präventive Ansätze zielen darauf ab, Patienten/-innen über die Zusammenhänge zwischen Rauchen und Mundgesundheit aufzuklären, um sie zu motivieren, den Tabakkonsum zu

Endodontie und Allgemeingesundheit – Teil 3: Lifestyle, Gravidität, Stillzeit und Postmenopause

Zusammenhänge zwischen Allgemeingesundheit und Endodontie werden seit einiger Zeit unter dem Begriff „Endodontic Medicine“ [1,2] diskutiert. Die Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET) hat dieses Thema in den Mittelpunkt ihrer derzeitigen Aktivitäten gestellt. Insbesondere vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft gewinnt es daher immer mehr an Bedeutung, mögliche Wechselwirkungen zwischen systemischen und endodontischen Erkrankungen zu kennen und deren Einfluss auf die endodontische Behandlung zu berücksichtigen.

Unterschätzten Folgen für Zähne und Allgemeingesundheit

Mundtrockenheit ist weit verbreitet und kann Betroffene im Alltag erheblich belasten: Sprechen, Kauen und Schlucken werden schwieriger, die Mundschleimhaut kann brennen oder gereizt sein. Gleichzeitig steigt das Risiko für Karies, Zahnfleischprobleme und Entzündungen, weil Speichel eine zentrale Schutzfunktion hat. Die Zahnärzteschaft ruft deshalb dazu auf, anhaltende Beschwerden frühzeitig abklären zu lassen – besonders bei älteren Menschen und bei Patientinnen und Patienten mit vielen Medikamenten.

BZÄK: neues Positionspapier „Rauchen und Mundgesundheit“

An den Folgen des Tabakrauchens sterben allein in Deutschland jedes Jahr etwa 127.000 Menschen. Rauchen ist eines der bedeutendsten Gesundheitsrisiken und eine der häufigsten vermeidbaren Ursachen vorzeitiger Sterblichkeit. Mehr als 50 Prozent der Raucherinnen und Raucher suchen jährlich eine Zahnarztpraxis auf. Dies bietet die Möglichkeit, Tipps für den Weg in ein rauchfreies Leben zu geben. Die BZÄK hat hierzu eine fachliche Bestandsaufnahme mit Handlungsempfehlungen erstellt.

Aufklärung über Alternativen gewinnt an Bedeutung

Zum fünften Mal in Folge haben das Marktforschungsunternehmen Nielsen IQ (NIQ) und die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Philip Morris GmbH 1.000 repräsentativ ausgewählte erwachsene Raucherinnen und Raucher sowie eine zusätzliche Gruppe aus erwachsenen Nutzerinnen und Nutzern von E-Zigaretten und Tabakerhitzern zu den Barrieren des Rauchstopps befragt. Die Ergebnisse wurden am 19. November im Rahmen des „Scientific Dialogue 2025 – Barrieren überwinden, Brücken schlagen“ im Soho House Berlin vorgestellt. Die Studie zeigt: Fehlende Motivation bleibt weiterhin die größte Hürde beim Rauchstopp.

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