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Workshop

Mehr Sicherheit im digitalen Workflow: Der IOS-Führerschein

Wie funktioniert ein Intraoralscanner eigentlich – und vor allem: Wie setzt man ihn sicher und effizient im Praxisalltag ein? Genau diese Fragen standen beim IOS-Führerschein Workshop im Relaxa Hotel in Stuttgart im Mittelpunkt.

Gebissmodelle und ein Heft von Permadental Aleyna Mesic
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Von 9 bis 17 Uhr drehte sich alles um den digitalen Workflow – und zwar nicht nur in der Theorie. Statt eines klassischen Vortrags erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine praxisnahe Hands-on-Fortbildung, bei der das Gelernte direkt ausprobiert werden konnte.

Bereits am Morgen war die Atmosphäre locker und offen. Bei einer Tasse Kaffee kamen die Teilnehmenden ins Gespräch, bevor es inhaltlich losging. Vertreten waren Praxisinhaber, Praxisteams und Zahntechniker – vom absoluten Einsteiger bis zum erfahrenen Scanner-Anwender. Entsprechend unterschiedlich waren auch die Erwartungen: Während einige den Intraoralscanner zum ersten Mal in der Hand hielten, wollten andere bestehende Workflows optimieren oder ihr gesamtes Team auf einen einheitlichen Wissensstand bringen.

Durch den Workshop führten Jens van Laak, der die Grundlagen und zahlreiche Praxistipps vermittelte, sowie Christian Musiol, der den Fokus auf effiziente digitale Workflows legte. Unterstützt wurde die Veranstaltung außerdem von Thomas Stadler, zuständiger Regionalleiter.

Eine Teilnehmerin hat sich als Freiwillige gestellt und lässt ihr Gebiss scannenAleyna Mesic
eine Freiwillige, deren Gebiss gescanned wurde
VortragAleyna Mesic

Im Mittelpunkt standen die Grundlagen des intraoralen Scannens sowie der Einsatz im Praxisalltag. Wer wollte, konnte den eigenen Scanner mitbringen, alternativ wurden Geräte zur Verfügung gestellt. Gemeinsam wurde der komplette digitale Ablauf Schritt für Schritt durchgespielt – von der Anlage eines Falls in der Software über die Auswahl von Material und Indikation bis hin zum Scan und dem anschließenden Versand des Auftrags an Permadental.

Besonderen Wert legten die Referenten darauf, nicht nur Funktionen zu erklären, sondern die Teilnehmer selbst arbeiten zu lassen. Gescannt wurde an unterschiedlichen Gebissmodellen, außerdem stellte sich eine Teilnehmerin als freiwillige Patientin zur Verfügung. Während der Übungen konnten jederzeit Fragen gestellt werden, sodass Unsicherheiten direkt geklärt wurden.

Ein großes Thema war außerdem der richtige Scanpfad, der als eine der häufigsten Fehlerquellen beim digitalen Scannen gilt. Anhand verschiedener klinischer Situationen zeigten die Referenten, worauf es ankommt und wie sich typische Probleme vermeiden lassen. Auch schwierige Scansituationen, zum Beispiel im Unterkiefer oder bei Blutungen, wurden anhand von Erfahrungswerten und bewährten Vorgehensweisen besprochen.

Ein Bildschirm, zu sehen eine Software und ein Gebiss in welchem man Zähne anklicken kannAleyna Mesic
Leinwand mit LogoAleyna Mesic
verschiedene GebissmodelleAleyna Mesic
verschiedene Gebissmodelle, welche die Teilnehmer/-innen scannen konnten
Der Raum in dem der Workshop stattfandAleyna Mesic

Darüber hinaus ging es um die Möglichkeiten eines vollständig digitalen Workflows. Ob Kronen, Brücken, Inlays, Veneers, Schienen, Totalprothesen oder Implantatversorgungen – die Teilnehmer erhielten einen umfassenden Einblick in die Versorgungen, die sich heute digital planen und umsetzen lassen. Auch das digitale Planungstool permaView wurde vorgestellt und seine Einsatzmöglichkeiten erläutert.

Neben den technischen Aspekten wurden außerdem Themen wie Abrechnung, Kostenvoranschläge und Festzuschüsse behandelt. Ergänzt wurde das Programm durch Fallbeispiele aus dem Praxisalltag, die die Referenten mit persönlichen und humorvollen Anekdoten anschaulich vermittelten.

Nach einem Tag voller praktischer Übungen, fachlichem Austausch und zahlreichen Tipps für den Praxisalltag nahmen die Teilnehmer nicht nur neun Fortbildungspunkte mit nach Hause, sondern vor allem mehr Sicherheit im Umgang mit dem Intraoralscanner und ein besseres Verständnis für den digitalen Workflow.

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